VfB Stuttgart Nicolas Gonzalez in Stuttgart gelandet

Der neue VfB-Stürmer Nicolas Gonzalez ist am Montagmittag in Stuttgart gelandet. Dort steht zunächst die sportmedizinische Untersuchung an, ehe der Spieler am Dienstag vorgestellt werden soll.

Nicolas Gonzalez ist in Stuttgart gelandet. Foto: Getty
Nicolas Gonzalez ist in Stuttgart gelandet. Foto: Getty

Stuttgart - Der Wechsel von Stürmer Nicolas Gonzalez zum VfB Stuttgart steht unmittelbar vor dem Abschluss. Am Montagmittag um 13.30 Uhr ist der 20-jährige Stürmer von den Argentinos Juniors mit Lufthansa-Flug LH 130 aus Frankfurt kommend in Stuttgart-Echterdingen gelandet. Gonzalez war am Sonntagabend Ortszeit in Buenos Aires gestartet – und am Flughafen noch von seiner Familie verabschiedet worden. Begleitet wird das Talent von Argentinos-Sportchef Alejandro Roncoroni und Schatzmeister Fernando Himmelfard.

In Stuttgart soll der 1,80 Meter große Angreifer gemeinsam mit Mario Gomez den neuen VfB-Sturm bilden – und damit den nach Wolfsburg abgewanderten Daniel Ginczek ersetzen. Wobei Gonzalez anders als sein Vorgänger mit weniger Wucht, dafür mehr aus der Tiefe kommt. Erst an diesem Dienstag wird sich der Neue der sportmedizinischen Untersuchung unterziehen, da man ihm nach den Anstrengungen des Transatlantik-Flugs Zeit zur Erholung geben will. Am Nachmittag soll Nicolas Gonzalez dann auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Gonzalez kostet 8,5 Millionen Euro

Formal ist zwischen den Argentinos Juniors und dem VfB bereits alles geklärt. „Wir sind sehr zufrieden. Am Dienstag werden die Verträge in Deutschland unterschrieben“, sagte der Argentinos-Präsident Cristian Malaspina, ehe man Gonzalez in sein Europa-Abenteuer entließ, wo der antrittsschnelle Linksfuß in Stuttgart auch auf seine beiden Landsleute Emiliano Insua und Santiago Ascacibar treffen wird.

Sieben Millionen Euro nach Abzug sämtlicher Steuern, das ist der Preis, den die finanziell klammen Argentinos für Gonzalez gefordert haben. Das bedeutet, dass der VfB für den Stürmer 8,5 Millionen Euro nach Südamerika überweist.