VfB Stuttgart Rainer Adrion rückt ins Präsidium

Die Stimme von Rainer Adrion bekommt beim VfB noch mehr Gewicht. Foto: Baumann
Die Stimme von Rainer Adrion bekommt beim VfB noch mehr Gewicht. Foto: Baumann

Der vakante Posten im Präsidium des VfB Stuttgart ist besetzt: Zumindest vorübergehend wird ab sofort Rainer Adrion an die Seite von Claus Vogt rücken. Ist das auch als Dauerlösung denkbar?

Sport: Marko Schumacher (schu)
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Stuttgart - Die Neuausrichtung des VfB Stuttgart nimmt erste Formen an. Nach den sofortigen Rücktritten von Rainer Mutschler und Bernd Gaiser musste aus Satzungsgründen ein Platz im Präsidium vorübergehend nachbesetzt werden – eine Lösung ist schnell gefunden worden: In einer Sondersitzung hat der Vereinsbeirat am Donnerstag einstimmig beschlossen, Rainer Adrion mit dieser Aufgabe zu betrauen.

Der frühere Spieler und Trainer des VfB, der zuletzt vorübergehend Nachwuchschef des Clubs war, wird seine neue Aufgabe mit sofortiger Wirkung antreten und sagt: „Was wir in den vergangenen Monaten erleben mussten, war nicht gut für unseren Verein, weder im Innenverhältnis noch in der Außendarstellung. Deshalb bin ich gerne bereit, meinen Teil dazu beizutragen, dass sich Dinge wieder beruhigen und wir gemeinsam an einer positiven weiß-roten Zukunft arbeiten können.“

Neben seiner Tätigkeit im Präsidium wird der 67-Jährige auch weiterhin im Aufsichtsrat bleiben. Auf Initiative von Präsident Claus Vogt war Adrion im März 2020 ins Kontrollgremium gerückt. Vorerst bleibt der frühere U-21-Nationaltrainer bis zur geplanten Mitgliederversammlung im Juni oder Juli im Präsidium, dann wird über alle drei Plätze neu abgestimmt. Denkbar, dass sich Adrion auch um einen längerfristigen Verbleib im wichtigsten Gremium des e.V. bewirbt. Bei weiten Teilen der Fans gilt er als sehr beliebt und genießt großes Vertrauen.

„Wir freuen uns, dass Rainer Adrion dem VfB Stuttgart 1893 e.V. für diese herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe kurzfristig zur Verfügung steht“, sagt der neue Vorsitzende des Vereinsbeirats, Rainer Weninger: „Wir glauben, mit dieser Personalentscheidung auch einen Teil zur weiteren Befriedung leisten zu können. Es ist nun wichtig, dass wir schnell wieder handlungsfähige Strukturen schaffen und sich der Blick nach vorne richten kann.“




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