VfB Stuttgart Simon Terodde wechselt zum 1. FC Köln

Von red/SID 

Stümer Simon Terodde verlässt den VfB Stuttgart zur Winterpause. Der 29-Jährige schließt sich dem Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln an.

Simon Terodde spielte bereits von 2009 bis 2011 in Köln. Foto: Pressefoto Baumann
Simon Terodde spielte bereits von 2009 bis 2011 in Köln. Foto: Pressefoto Baumann

Köln - Bundesliga-Tabellenschlusslicht 1. FC Köln hat die stark gebeutelte Offensive mit dem zweimaligen Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde verstärkt. Der 29-Jährige kehrt in der Winterpause zu den Rheinländern zurück und unterschrieb einen Vertrag bis 2021 bei den Geißböcken.

Der Angreifer stand bereits zwischen 2009 und 2011 in Köln unter Vertrag, die Ablöse soll rund drei Millionen Euro betragen. „Simon Terodde ist körperlich stark, hat seine Qualitäten im Abschluss über Jahre hinweg mit einer sehr guten Trefferquote unter Beweis gestellt und ist ein richtig guter Typ“, betonte der neue FC-Manager Armin Veh. In der Spielzeit 2016/17 hatte er mit 25 Toren (vier Assists) in der 2. Liga einen großen Anteil am direkten Wiederaufstieg des VfB.

Reschke: Terodde hat um Wechsel gebeten

„Ich hatte zwei sehr schöne Jahre in Köln und freue mich sehr, zurückzukehren. Natürlich haben wir in der Rückrunde eine harte Aufgabe vor uns, aber wir werden alles versuchen, den Klassenerhalt noch zu schaffen“, sagte Terodde. Köln hat nach dem Abgang von 25-Tore-Stürmer Anthony Modeste im vergangenen Sommer große Angriffssorgen. An den ersten 17 Spieltagen gelangen dem FC nur zehn Tore.

„Simon hat in der vergangenen Saison Überragendes für den VfB geleistet und einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass dem VfB die sofortige Rückkehr in die Bundesliga geglückt ist. Dementsprechend war der Wechsel zum 1. FC Köln sowohl für Simon als auch für uns keine einfache Entscheidung. Letztlich war es aber Simons ausdrücklicher Wunsch, mit dem Wechsel einen Schritt in Richtung Heimat und Familie zu gehen, das hat am Ende sicherlich den Ausschlag gegeben. Wir haben Simons Wunsch am Ende entsprochen, weil der VfB Stuttgart ihm viel zu verdanken hat und er sich immer absolut vorbildlich verhalten hat“, sagt Michael Reschke, Sportvorstand des VfB Stuttgart zu dem Wechsel.