VfL Bochum gegen VfB Stuttgart Warum sich Atakan Karazor besonders auf die Partie freut

Von Gregor Preiß 

Flutlichtspiel im Bochumer Ruhrstadion, welcher Fußballprofi schlüpft da nicht gerne in die Kickschuhe? Für VfB-Profi Atakan Karazor hat das Gastspiel am Montagabend aber einen besonderen Wert.

Wird gegen Bochum voraussichtlich wieder in der Startelf stehen: Atakan Karazor Foto: dpa/Tom Weller
Wird gegen Bochum voraussichtlich wieder in der Startelf stehen: Atakan Karazor Foto: dpa/Tom Weller

Stuttgart - Er ist ein Junge aus dem Revier: In Essen geboren und aufgewachsen, lernte Atakan Karazor das Ruhrgebiet auch fußballerisch gut kennen: Bei Schwarz-Weiß Essen, dem VfL Bochum und Borussia Dortmund wurde der 23-Jährige ausgebildet, ehe es ihn über Holstein Kiel vor dieser Saison zum VfB Stuttgart verschlagen hat. An diesem Montag (20.30 Uhr/Liveticker) kehrt der Deutsch-Türke mit dem VfB nach Bochum zurück.

So viele Karten wie möglich

Und freut sich schon sehr auf dieses für ihn besondere Gastspiel. Zum Einen, weil er aus seiner Zeit bei der Bochumer U 17 und U 19 noch viele Gesichter an der Castroper Straße kennt. Zum Zweiten, weil auch viele Verwandte und Freunde sich anschauen möchten, wie sich „Ata“ bei seinem neuen Verein macht. „Ich hoffe, viele von ihnen wiederzusehen. Unseren Teambetreuer habe ich gebeten, so viele Tickets wie möglich zu besorgen, und hoffe, nach dem Spiel meiner Familie noch kurz Hallo sagen zu können,“ erzählte Karazor dem clubeigenen Onlineportal.

So schnell verschlägt es ihn schließlich nicht mehr in den Westen. Um künftig häufiger Dienstreisen mit privaten Wiedersehen verknüpfen zu können, hilft Karazor nur eines: Er muss mit dem VfB aufsteigen.