Die Attraktionen am Rande helfen dem Konzept

Der eingeschlagene Kurs nährt aber die Zuversicht, dass dieser Spagat gelingt. Sowohl die Nationalparkspitze als auch die Vertreter der Region haben ihre Entscheidungen bisher klug und behutsam getroffen – zum Beispiel beim Wegekonzept, das die Besucher auf wenige, dafür aber besser nutzbare Pfade lenkt. Dass sich am Rand des Parks Attraktionen ansiedeln, so etwa ein Wisent-Gehege, hilft ihm, seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Andere Entscheidungen stehen noch aus, so etwa ein Verkehrskonzept, das Busse und Bahnen einbezieht. Verzichten will auf die Marke Nationalpark ohnehin niemand mehr. Denn mittlerweile haben die allermeisten begriffen, dass der Nordschwarzwald keine zweite Chance dieser Güte erhält.