Volleyball-Bundesliga Allianz MTV macht den Trainer glücklich

MTV-Trainer Konstantin Bitter ist „überaus glücklich“ mit der Leistung in Suhl. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Volleyball-Bundesligist Allianz MTV Stuttgart gewinnt zum Auftakt der Zwischenrunde beim VfB Suhl glatt mit 3:0. Trainer Konstantin Bitter ist zufrieden.

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart sind hohe Belastungen gewohnt. Die Spielerinnen der Nationalmannschaft waren erst drei Tage vor Saisonbeginn zum Team gestoßen, und schon seit Oktober sind für die Mannschaft englische Wochen mit Spielen in Bundesliga, Pokal und Champions League die Regel. Selbst über die Weihnachtsfeiertage und Silvester gab es nicht mehr als drei Tage am Stück frei. Nach sieben Partien im Januar war die Begegnung am Samstagabend in der Wolfsgrube in Suhl die vierte in zehn Tagen im Februar, zwei davon auswärts.

 

Rivers wird geschont

Kein Wunder also, dass Coach Konstantin Bitter am Samstagabend mit dem glatten 3:0 (25:16, 25:22, 25:19)-Erfolg in gerade einmal 76 Minuten überaus zufrieden war. „Ich bin unglaublich glücklich. Wir kommen fast auf dem Zahnfleisch daher, wir haben überhaupt keinen Trainingsrhythmus mehr“, sagte der Coach, der es sich angesichts der Überlegenheit seiner Mannschaft leisten konnte, Starangreiferin Krystal Rivers über die gesamte Partie auf der Bank zu lassen.

Das Team aus Stuttgart war im ersten und dritten Satz deutlich überlegen und lag dank druckvoller Aufschläge beide Male früh in Führung. Lediglich im zweiten Durchgang erlaubten die Stuttgarterinnen den Thüringerinnen, die Begegnung über weite Strecken mitzugestalten, ehe dem Tabellenfünften in der Schlussphase zu viele Eigenfehler unterliefen.

„Wenn Suhl mehr Konstanz hätte, wären sie ein Spitzenteam“, meinte Bitter, der vor allem mit dem Block-/Abwehrspiel (14 Punkte) sehr zufrieden war. Vor der nächsten Partie in der Zwischenrunde am Samstag gegen Potsdam bekommen seine Spielerinnen nun zwei Tage frei.

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