Volleyball – Champions League Allianz MTV Stuttgart stößt an seine Grenzen

MTV-Außenangreiferin Hester Jasper feierte nach langer Verletzungspause im russischen Kaliningrad ihre Premiere in der Champions League. Foto: Baumann
MTV-Außenangreiferin Hester Jasper feierte nach langer Verletzungspause im russischen Kaliningrad ihre Premiere in der Champions League. Foto: Baumann

Die Stuttgarter Volleyballerinnen haben in der Champions League überragende Leistungen gezeigt und starke Ergebnisse erzielt – nicht allerdings im vorletzten Duell der Vorrunde gegen Dinamo Moskau.

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Kaliningrad/Stuttgart - Einen Tag nach der überragenden Leistung und der knappen 2:3-Niederlage gegen Eczacibasi Istanbul haben die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart im Duell gegen das nächste europäische Top-Team ihre Grenzen aufgezeigt bekommen: Beim 0:3 (21:25, 20:25, 20:25) gegen Dinamo Moskau war der Bundesligist chancenlos.

Damit ist das letzte Vorrunden-Duell in der Gruppe D der Champions League an diesem Donnerstag (um 18 Uhr) gegen Gastgeber Lokomotiv Kaliningrad bedeutungslos. „Unsere Gruppe ist so stark besetzt, dass der erneute Einzug ins Viertelfinale für uns nicht machbar war, obwohl wir sehr gute Spiele gezeigt haben“, meinte die Sportchefin Kim Renkema, „um eine so starke Mannschaft wie Dinamo Moskau schlagen zu können, muss bei uns alles passen. Das war diesmal nicht der Fall. Die Annahme ist zu wacklig gewesen, deshalb war der ganze Angriff nicht stimmig.“

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Im zweiten Satz (bis zum 20:21) und im dritten Durchgang (bis zum 19:20) hatte der Außenseiter zwar lange mitgehalten, letztlich machten die Moskauerinnen aber den klaren Sieg perfekt, den sie benötigten, um es noch unter die drei besten Zweiten aus den fünf Gruppen schaffen zu können, die das Ticket für das Viertelfinale lösen.

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„Natürlich sind wir ein bisschen traurig über die Niederlage“, sagte die MTV-Außenangreiferin Hester Jasper, „allerdings ist es immer cool, gegen die Besten zu spielen.“ Diese Erfahrung werden die Stuttgarterinnen nun noch einmal machen. Gegen Lokomotiv Kaliningrad geht es Kim Renkema vor allem um einen positiven Abschluss: „Wir wollen mit einem guten Gefühl nach Hause reisen können.“

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