Vorfälle im Stuttgarter Inselbad Steigende Aggressivität alarmiert Bäderbetriebe

Gedränge, Hitze und oft auch Alkohol – diese Gemengelage schafft in den Stuttgarter Freibädern immer wieder Konfliktpotenzial. Foto: Mathias Kuhn
Gedränge, Hitze und oft auch Alkohol – diese Gemengelage schafft in den Stuttgarter Freibädern immer wieder Konfliktpotenzial. Foto: Mathias Kuhn

Ein Eklat am Wochenende, eine Beißattacke vor vier Wochen – im Inselbad patrouilliert nun wieder ein privater Sicherheitsdienst. Die Zahl der Haus- und Badeverbote dort ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Die Bäderbetriebe beklagen einen Werteverfall und wachsende Respektlosigkeit.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Andreas Müller (mül)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Mit „kompromissloser Konsequenz“ wollen die Stuttgarter Bäderbetriebe der wachsenden Aggressivität und Gewaltbereitschaft einzelner Badegäste begegnen. Das Aggressionspotenzial der Besucher habe in den vergangenen Jahren quer durch alle Altersgruppen „deutlich zugenommen“, sagte der Sprecher des städtischen Eigenbetriebs, Jens Böhm, unserer Zeitung. Wie andere Bereiche auch registrierten die Stuttgarter Bäder einen „Werteverfall“ in der Gesellschaft und „zunehmend fehlenden Respekt“. Das Problem verschärfe sich mit steigenden Temperaturen und hohen Besucherzahlen, auch Alkohol spiele eine Rolle.

Unsere Empfehlung für Sie