Vorfall am Kanzleramt Bestand Gefahr für Bundeskanzlerin Angela Merkel?

Dem Kennzeichen zufolge ist das Auto im Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen zugelassen. Foto: dpa/Michael Kappeler 4 Bilder
Dem Kennzeichen zufolge ist das Auto im Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen zugelassen. Foto: dpa/Michael Kappeler

In Berlin ist am Mittwoch ein Auto in das Tor des Bundeskanzleramts gefahren. Der Wagen prallte gegen das Eisengitter, das weitläufig um den Sitz von Angela Merkel gezogen ist. Bestand Gefahr für die Kanzlerin?

Berlin - Bei dem Vorfall am Kanzleramt, bei dem ein Auto das Tor der Regierungszentrale gerammt hat, hat für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die dort Beschäftigten zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden. Dies gelte auch für die übrigen Mitglieder der Bundesregierung, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch auf Anfrage mit. Der Pkw sei gegen 10.00 Uhr gegen das Einfahrtstor des Kanzleramts gefahren. Es sei dabei geringer Sachschaden entstanden. Der Vorfall ereignete sich während der am Mittwochvormittag üblichen wöchentlichen Kabinettssitzung.

Der Autofahrer hatte mit seinem Wagen mindestens zwei Metallstreben des Gittertores beschädigt, wie ein dpa-Fotograf berichtete. Der Fahrer des mit Protestbotschaften versehenen Wagens wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen, wie die Berliner Polizei auf Twitter mitteilte. Die Hintergründe waren laut Polizei zunächst unklar. Auf der Fahrerseite des dunklen Kombis stand in weißer Schrift: „Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder“. Auf der Beifahrerseite stand: „Stop der Globalisierungs-Politik“.




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