Waiblinger Motorsägenhersteller So hoch fällt die Stihl-Erfolgsprämie aus

Akku-Fertigung in Waiblingen Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Die Beschäftigen des Waiblinger Motorsägen- und Gartengeräteherstellers Stihl können sich auch 2024 über eine Erfolgsprämie freuen, allerdings fällt sie geringer aus als im vergangenen Jahr.

Wirtschaft: Imelda Flaig (imf)

Mit dem Mai-Entgelt erhalten die rund 6000 Stihl-Beschäftigten im Inland eine Erfolgsprämie. Weil Umsatz und Ergebnis des Waiblinger Familienunternehmens im vergangenen Geschäftsjahr 2023 zurückgegangen sind, fällt sie allerdings geringer aus als im Jahr zuvor.

 

Die Erfolgsprämie, die Stihl seinen Beschäftigen für das abgelaufene Geschäftsjahr auszahlt, liegt bei 50 Prozent eines Bruttomonatsentgelts. Das sind im Einstiegsbereich mindestens 1730 Euro für Vollzeitbeschäftigte, wie eine Stihl-Sprecherin auf Anfrage unserer Zeitung sagte. Die Prämie sei ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber der Belegschaft.

Im vergangenen Jahr fiel der Geldsegen noch deutlich höher aus. Damals zahlte Stihl fürs abgelaufene Geschäftsjahr 75 Prozent eines Monatsentgelts, also mindestens 2600 Euro für Vollzeitbeschäftigte.

Die Erfolgsprämie ist Teil eines Pakets an Sozialleistungen bei dem Familienunternehmen Stihl, zu dem auch die Mitarbeiterkapitalbeteiligung gehört. Mitarbeiter können jedes Jahr Genussrechte in Höhe von bis zu 1350 Euro kaufen. Davon müssen sie 450 Euro selbst zahlen, die restlichen 900 Euro übernimmt das Unternehmen. Abhängig vom Unternehmenserfolg werden die Genussrechte mit bis zu zehn Prozent jährlich verzinst – was im Vergleich zum Kapitalmarkt attraktiv ist.

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