Waldshut-Tiengen Polizei findet entflohenen Patienten betrunken auf Sofa

Von red/dpa/lsw 

Ein Mann wird mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert. Doch er will nicht zur Beobachtung bleiben und verlässt die Klinik mit einer Nadel im Arm.

Der Mann war mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert worden. (Symbolfoto) Foto: SDMG
Der Mann war mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus eingeliefert worden. (Symbolfoto) Foto: SDMG

Waldshut-Tiengen - Auf der Flucht aus dem Krankenhaus ist ein Patient in Waldshut-Tiengen im Vollrausch zu Hause auf seinem Sofa eingeschlafen - und dort von der Polizei entdeckt worden. Der 34-Jährige war mit einer Platzwunde am Kopf betrunken ins Krankenhaus eingeliefert worden, wie die Polizei mitteilte.

Später verließ er aber einfach die Klinik, obwohl noch ein Zugang in seinem Arm steckte und er zur Beobachtung bleiben sollte. „Die haben ihm vermutlich dort nichts zu trinken gegeben“, spekulierte ein Polizeisprecher. Beamte fanden den Flüchtigen schließlich bei sich zu Hause auf dem Sofa schlafend. Ein Alkoholtest zeigte: Der Mann hatte 4,14 Promille im Blut. Ohne Protest ließ er sich zurück ins Krankenhaus bringen.