Die Suche nach einem zweiten Investor hängt beim VfB Stuttgart nicht davon ab, wer Vorstandsvorsitzender wird. Der Interimsclubchef Bernd Gaiser erklärt, warum dies so ist.

Sport: Gerhard Pfisterer (ggp)

Stuttgart - Die Suche nach einem Vorstandsvorsitzenden und die Suche nach einem zweiten Investor laufen beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart grundsätzlich unabhängig voneinander. So könnte es laut dem Interimsclubchef Bernd Gaiser theoretisch auch sein, dass der zweite Geldgeber (nach dem Ankerinvestor Daimler) vor dem neuen Boss der VfB Stuttgart 1893 AG präsentiert wird – je nach Eintrittsdatum des Vorstandsvorsitzenden. „Der VfB Stuttgart darf nicht die grundsätzliche Ausrichtung von Einzelpersonen abhängig machen. Wir haben die Überzeugung, dass wir das Thema zweiter Investor weiter vorantreiben wollen. So denkt auch der Vorstand“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende.

Seit dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich Mitte Juli und bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung Mitte Dezember führt Gaiser als Vizepräsident interimsweise den Verein an und rückte überdies im Aufsichtsrat der AG zum Vorsitzenden auf. „Wir arbeiten daran, dass wir bis Jahresende zu einem Abschluss kommen, garantieren kann ich es aber natürlich nicht“, sagt der 58-Jährige zur Suche nach dem zweiten Investor.

Im großen Porträt von Bernd Gaiser lesen Sie von 16 Uhr an auf unserem Portal, wie er seine Rolle als Clubchef auf Interimsbasis angeht, wie sich die Suche nach einem Vorstandsvorsitzenden gestaltet, wie es mit Jürgen Klinsmann weitergeht – und warum nicht zeitnah mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

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