Weinberge im Mendrisiotto Das Napa Valley vor der Nase

Das kalifornische Napa Valley ist eine der berühmtesten Weinregionen der Welt. Zu den bekanntesten der Schweiz gehört eindeutig das Tessin.

Weinberge, so weit das Auge reicht  Foto: Mendrisiotto Turismo/ Jaques Perler 4 Bilder
Weinberge, so weit das Auge reicht Foto: Mendrisiotto Turismo/ Jaques Perler

Im milden Tessiner Klima entstehen ganz besondere Weine. Zu über 80 Prozent gedeihen hier Merlot-Trauben, aus denen fruchtige Weiss- und markante Rotweine gekeltert werden, die zu den besten des Landes zählen. Allein im Mendrisiotto werden 37 Prozent der Tessiner Weine produziert.

Die Landschaft im südlichsten Zipfel des Tessins ist geprägt von sanften Hügeln, die von dichten Reben überwachsen sind. Wunderbare Spaziergänge durch die Weinberge oder eine Weindegustation in einer der renommierten Weinkellereien der Region, machen den Aufenthalt zum besonderen Erlebnis.

Eine Hommage an die Tessiner Weinberge

Ein wichtiger Treffpunkt für alle Weinliebhaber ist die Casa del Vino in Morbio Inferiore – ein kleines Juwel in der alten Mühle von Ghitello am Fusse eines Naturparks von aussergewöhnlicher Schönheit. Die Casa del Vino ist eine Hommage an die über 1.000 Hektar Weinberge der Region, an ihre jahrhundertealte Geschichte und an die vielen Menschen, die den Wein zu ihrer Leidenschaft und ihrem Lebensinhalt gemacht haben.

Das Angebot von La Casa del Vino ist ein „Foto“ der Vielseitigkeit der Tessiner Weinwelt: Neben dem Merlot, der Hauptrebsorte des Gebiets, finden wir seine Versionen von Weißweinen, Verschnitten, einigen Bio-Etiketten und Leckereien aus internationalen Rebsorten.

Schönheit auf Schritt und Tritt

Die Tessiner Weintradition kann man auch zu Fuß entdecken. Zum Beispiel auf einem Rundweg, der in Seseglio startet, einem Weiler am Fuß des Hügels Penz. Der Wanderer kann entlang diesem Weg eine weite Weingegend entdecken, wo zahlreiche Info-Tafeln die traditionellen Weinbautechniken erläutern. Die Region Mendrisiotto bietet nämlich für den Weinbau die klimatischen Bedienungen und die ideale Beziehung zwischen Regen und Sonne.

Im Schatten der Wälder oder quer durch die mit Weinreben bestandenen Lichtungen trifft der Weg auf den südlichsten Punkt der Schweiz: ein stimmungsvolles Grenzgebiet in der Nähe des abgelegen Ortes Laghetto. Ganz in der Nähe kann man den Rundblick über die vom imposanten Massiv des Monte Generoso beherrschten Ortschaften genießen.

Die Tour führt weiter in das nah gelegene Pedrinate, einem beschaulichen und ursprünglichen Dorf mit einem – wie die archäologischen Funde aus der Römerzeit zeigen – bereits in der Antike bewohnten Ortskern. Von dort wandert man auf dem Rückweg in Richtung des Kirchleins S. Stefano al Colle, wo man noch einmal einen herrlichen Ausblick auf das Valle di Muggio, die Gemeinde Chiasso und die Region im Allgemeinen genießt.

 

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