Fußball-WM 2018 in Russland Hannes Wolf im Experten-Team der ARD

Von red 

Für die Expertise bei der Fußball-WM 2018 in Russland setzt die ARD auch auf (Ex-)Akteure des VfB Stuttgart. Neben Thomas Hitzlsperger wird auch der frühere VfB-Coach Hannes Wolf mit an Bord sein.

Hannes Wolf analysiert und bewertet bei der Fußball-WM 2018 für die ARD. Foto: Pressefoto Baumann
Hannes Wolf analysiert und bewertet bei der Fußball-WM 2018 für die ARD. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart - Ein Weltmeister, ein Europameister und der „Trainer des Jahres 2017“ sollen künftig das Team der ARD für die Live-Berichterstattung von der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 verstärken: Wie der Sender am Montag mitteilte, sind Philipp Lahm, Stefan Kuntz und der frühere VfB-Trainer Hannes Wolf in Russland als Experten mit an Bord.

Hannes Wolf gehört mit seinen 37 Jahren zu den erfolgreichen Vertretern der jungen deutschen Trainergeneration“, teilte die ARD mit. Im Wechsel mit Thomas Hitzlsperger sollen Stefan Kuntz und der Ex-Trainer des VfB Stuttgart an der Seite von Alexander Bommes und Matthias Opdenhövel die Live-Spiele im Ersten analysieren und bewerten.

„Weltmeister im Gespräch“

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sagt: „Mit Stefan Kuntz, Hannes Wolf und Philipp Lahm haben wir zusätzlich zu Thomas Hitzlsperger drei weitere tolle Fachleute gewinnen können.“ Lahm, Kapitän der Weltmeister-Elf von 2014, soll in der Rubrik „Weltmeister im Gespräch“ ganz „neue und spannende Blickwinkel auf die Geschehnisse rund um die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland“ bieten.

Das ZDF setzt auf Torwart-Ikone Oliver Kahn und Holger Stanislawski, Sebastian Kehl wird dem Zweiten in Russland fehlen. Der 38-Jährige wechselt als Leiter der Lizenzspielerabteilung zu seinem Ex-Klub Borussia Dortmund. ARD und ZDF übertragen alle 64 Spiele live aus Russland - inklusive der parallel angesetzten letzten Gruppenspiele. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien wird im Ersten (17.00 Uhr) ausgestrahlt und von Tom Bartels kommentiert, im ZDF steigt das Finale (17.00 Uhr).

Das redaktionelle Herz wird in Baden-Baden schlagen

Zudem können alle Partien auch live und in voller Länge per Stream über das Internet verfolgt werden. Im Netz werden die Inhalte auch noch einmal multimedial aufbereitet und natürlich wollen beide Sender die Zuschauer über die sozialen Netzwerke mit einbeziehen. Das redaktionelle Herz der beiden öffentlich-rechtlichen Sender wird in Baden-Baden schlagen.

Die TV-Anstalten senden aus einem gemeinsamen Zentrum, das Studio wurde bereits bei der EM 2016 in Frankreich genutzt und wurde für den Confed-Cup neu aufbereitet. Auch die Moderatoren-Experten-Duos berichten aus Baden-Baden statt Moskau, Sotschi oder Sankt Petersburg. Beide Anstalten werden so wohl jeweils eine siebenstellige Summe einsparen.