Wochenende in Stuttgart Tief „Theodor“ bringt ungemütliches Wetter

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Wie das Wetter in Stuttgart in den kommenden Tagen wird, verrät Meteorologin Anika Seier vom Deutschen Wetterdienst.

Regen tut der Natur gut – das sollte man im Hinterkopf behalten. Foto: dpa
Regen tut der Natur gut – das sollte man im Hinterkopf behalten. Foto: dpa

Stuttgart - Theodor“ ist schuld. Diesen Namen trägt das Tiefdruckgebiet, das für die derzeit wieder relativ kühlen Temperaturen sorgt. Auch in Stuttgart haben sich die Werte auf dem Thermometer im Vergleich zu den bis zu 25 Grad in den vergangenen Tagen wieder halbiert. Das wird auch am Wochenende so bleiben, wie Anika Seier, Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Freitag im Gespräch sagte. „Zusammengefasst wird das Wochenende frisch und regnerisch, aber es gibt immer wieder Regenpausen“, gab sie einen Ausblick.

Am Freitag soll es maximal 13 Grad geben, am Samstag dann 14 Grad. Auch Sonntags werden die Spitzenwerte bei zehn bis zwölf Grad liegen. Frisch werden auch die Nächte, wobei die Tiefstwerte mit 2 Grad für die Nacht auf Montag vorhergesagt werden. In der Nacht auf Samstag sinken die Temperaturen auf fünf Grad, ähnlich bleiben sie auch von Samstag auf Sonntag.

Zum 1. Mai wird Besserung erwartet

Etwas bessere Aussichten verkündet Anika Seier aber für den Feiertag am 1. Mai. „Am Mittwoch wird sich der Hochdruckeinfluss aus Frankreich bemerkbar machen, es könnte dann 18 bis 19 Grad bei einem Sonne-Wolken-Mix geben“, sagt sie. Zugleich betont sie aber, dass die Wetterlage unsicher sei: Prognosen bis in die kommende Woche hinein seien deshalb nur bedingt zuverlässig.

Wetter ist nicht gleich Klima

Ohnehin gelte es die Begriffe Wetter und Klima in der Diskussion stets auseinanderzuhalten, wie die Meteorologin erläutert. „Das Wetter lässt sich für bis zu zehn Tage einigermaßen zuverlässig vorhersagen.“ Darüber hinausgehende Prognosen, etwa ob uns ein ähnlicher Hitzesommer wie im vergangenen Jahr bevorsteht, würden das Klima betreffen, nicht das Wetter. Der Deutsche Wetterverband hatte erst vor wenigen Tagen vor einem möglichen weiteren Hitzesommer mit Dürren gewarnt.

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