Wohnen in Mühlacker Nah an der Natur – und am Bahnhof

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Der Biologieprofessor Martin Hasselmann arbeitet an der Universität Hohenheim und wohnt mit seiner Frau in einem schmucken Haus in Mühlacker. Jeden Tag fährt er mit Zug und Stadtbahn zur Arbeit. Doch das nimmt er gerne auf sich. Warum?

Geraldine und Martin Hasselmann in ihrem Haus in Mühlacker Foto: factum/Weise
Geraldine und Martin Hasselmann in ihrem Haus in Mühlacker Foto: factum/Weise

Mühlacker - Martin Hasselmann, 1972 in Weimar gebürtig, ist viel herumgekommen: Halle an der Saale, Kalifornien, Düsseldorf, Köln sind nur einige Stationen des Biologen. Seit 2014 ist er als Professor Leiter des Fachgebiets Populationsgenomik an der Uni Hohenheim.

„Hier Wohnraum zu finden ist eine Herausforderung“, hat er rasch erkannt. Zuerst wohnte er mit seiner Frau Geraldine, die bis vor Kurzem noch als Wochenendpendlerin in Köln arbeitete, nun aber eine Stelle im Südwesten sucht, zur Miete in Herrenberg.

Im Oktober 2015 bezogen sie das eigene schmucke Haus auf dem fünf Ar großen Grundstück in Mühlacker. „Wir wollten in eine gewachsene Siedlung, kurze Wege in die Natur, eine gute Infrastruktur und ÖPNV-Anbindung“, sagt Hasselmann. Und dann sollte das neue Zuhause Charme ausstrahlen und ins Preisbudget passen.

„Ab Vaihingen/Enz wurde es realisierbar.“ Mühlacker biete viel, zur Uni braucht Hasselmann mit Bahn und SSB eine Stunde, falls die Züge pünktlich sind. Die Fahrt auf der A 8 nimmt er nur bei Abendterminen auf sich. „Ich bin jeden Tag froh, dass ich den Stress als Autofahrer nicht habe.“ Die von ihm zum Schutz der Insekten mitgegründete Initiative „Mühlacker summt“ erfahre viel Unterstützung. „Wir sind sehr froh, hier zu wohnen“, sagt er.

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