Würmtalviadukt in Großaktion an Ort und Stelle gerückt Neue Eisenbahnbrücke in Ehningen um 14 Meter verschoben

Auf diesem Bild steht die Brücke noch neben der Strecke. Rechts und links sind die Widerlager zu sehen, in die die Brücke eingesetzt wird. Foto: /sts

Das alte Würmtalviadukt auf der Gäubahnstrecke zwischen Ehningen und Herrenberg ist verschwunden. Am Mittwoch um 20.30 Uhr hat die neue Betonbrücke ihren endgültigen Platz eingenommen.

Böblingen: Anke Kumbier (ank)

Die neue Eisenbahnbrücke in Ehningen steht an ihrer endgültigen Position. Sie löst das alte Würmtalviadukt auf der Gäubahnstrecke ab. „Es ist alles, wie geplant verlaufen“, sagt der Bauleiter Robin Ernst von der Baufirma Implenia. Eineinhalb Stunden habe es gedauert, die Betonbrücke 14,6 Meter zu bewegen. Der neue Überbau war neben der Strecke gebaut und am Mittwoch an seinen endgültigen Platz gezogen worden, parallel zur Nordwestlichen Randstraße.

 

Noch müssen Bauarbeiter die Gleise verlegen, die Lücken rechts und links zwischen Brücke und Erdreich verfüllen und Lärmschutzwände aufbauen. Ab 28. März sollen aber Züge über die Brücke rollen – nach dreimonatiger Sperrung. Seit 8. Januar ist das alte Viadukt nach und nach abgebaut worden, der letzte Rest vor rund einer Woche. Parallel dazu errichteten Bauarbeiter die Widerlager und arbeiteten am Überbau weiter. In der Vergangenheit war es zu Verzögerungen gekommen, ursprünglich hätte die neue Brücke im vergangenen September stehen sollen. Nun ist das Ende der Bauarbeiten in greifbare Nähe gerückt.

Der Betonstreifen – also das Viadukt – ist binnen eineinhalb Stunden um gut 14 Meter verschoben worden. /sts

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