InterviewZehn Jahre Oskar-Frech-Bad in Schorndorf Das Bad wird zur Partyzone

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Zehn Jahre Oskar-Frech-Bad – dieses Jubiläum soll am kommenden Wochenende groß gefeiert werden. Die schlechte Nachricht: Am Freitag, 16. März, bleiben Bad und Sauna deswegen komplett geschlossen. Weil am Freitagabend Mitarbeiter und geladene Gäste feiern, wird der Tag für den Aufbau benötigt. Am Samstag und Sonntag kann die Sauna regulär besucht werden, das Bad öffnet dagegen am Samstag erst um 18 Uhr. Und dann auch nicht zum Schwimmen, sondern zur Bad-Party mit dem Musiker John Noville. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 18. März, kann zudem von 8 bis 21 Uhr kostenlos gebadet werden – der Eintritt ins Bad ist frei.

Insgesamt bietet das Bad rund 1000 Quadratmeter Wasserfläche, verteilt auf mehrere Becken, zum schwimmen, springen und plantschen sowie eine 80 Meter lange Rutsche. Im Saunabereich gibt es seit der 2,5 Millionen Euro teuren Erweiterung vor sieben Jahren fünf Saunen sowie ein Dampfbad. Die Schwitzmöglichkeiten und Ruheräume sind um den Saunagarten gruppiert, in dem es ein Außenbecken und eine Abkühlmöglichkeit im See gibt.

Zeitgleich mit der Saunaerweiterung wurde der benachbarte Ziegeleisee für zwei Millionen Euro zu einem Freibad mit Sprungfelsen umgestaltet. In dieses strömen pro Saison je nach Wetter etwa 70 bis 80 000 Besucher, das Hallenbad zieht rund 300 000 Gäste an – dabei sind die Schulklassen und Vereine nicht mitgezählt. Insgesamt arbeiten etwa 39 Festangestellte und 50 Teilzeitkräfte im Hallenbad. Sie stemmen nicht nur den Betrieb und übernehmen die Aufsicht, sondern arbeiten täglich etwa 25 Saunaaufgüsse ab und bieten ein vielfältiges Kursprogramm. Bis zu 60 000 Euro werden mit den Kursen eingenommen, dazu kommen die Erlöse durch Kindergeburtstage.