Zweiter Todesfall im Sommer Mann bei Bärenangriff in sibirischem Naturpark getötet

Ein Mann überlebte den Bärenangriff nicht. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock/Andrey Mihaylov
Ein Mann überlebte den Bärenangriff nicht. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock/Andrey Mihaylov

Ein 42 Jahre alter Mann ist beim Angriff eines Bären in der sibirischen Region Krasnojarsk getötet worden. Die Gruppe mit insgesamt vier Touristen war im Naturpark „Jegarki“ unterwegs.

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Krasnojarsk - Beim Angriff eines Bären auf eine russische Touristengruppe in der sibirischen Region Krasnojarsk ist ein 42 Jahre alter Mann getötet worden. Der Vorfall ereignete sich im Naturpark „Jegarki“, wie die Ermittlungsbehörde in Krasnojarsk am Mittwoch mitteilte. Demnach wurde die Gruppe mit vier Touristen aus Moskau am Vortag bei einer Wanderung in der waldreichen Berg- und Seeregion von dem Raubtier angegriffen. Die anderen Menschen hätten fliehen und sich zu einem Punkt des Zivilschutzes retten können.

Nach Angaben der Naturparkverwaltung war das bereits der zweite Todesfall in diesem Sommer. Im Juni wurde ein 16-jähriger Jugendlicher tödlich verletzt bei einem Bärenangriff. Der Bär wurde damals erschossen.

Die Direktion des Naturparks kündigte nach einer Sitzung der Behörden deutliche Einschränkungen bei den Wanderungen an. Demnach sollten nur noch sichere Routen bei Tageslicht und mit fachkundiger Begleitung genutzt werden. Zudem wurde angewiesen, Lebensmittelreste aus freier Wildbahn zu entsorgen, damit keine Bären angelockt würden. Im Park bestehe ein „hohes Risiko für Leben und Gesundheit“, hieß es.




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