Das Bundeskriminalamt rechnet offenbar bei der Fußball-WM in Russland mit hoher Terrorgefahr. Grund sollen russischstämmige IS-Kämpfer sein.

Berlin - Das Bundeskriminalamt (BKA) rechnet einem Medienbericht zufolge mit einer großen Gefährdung durch islamistischen Terrorismus während der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Russland. Die „Bild“-Zeitung berichtete unter Berufung auf ein Lagebild des BKA am Montag vorab aus ihrer Dienstagausgabe, die Annahme einer besonderen Gefährdungslage stütze sich auf das Vorhandensein islamistischer Strukturen in Teilen des Landes und auf eine hohe Zahl russischstämmiger Kämpfer in der Extremistenmiliz IS.

Innerhalb des IS werde die im Juni beginnende WM bereits seit Mitte Oktober 2017 zunehmend thematisiert. So seien Collagen verbreitet worden, auf denen die Hinrichtung von Top-Stars gezeigt oder angedeutet werde.