Basketball-Bundesliga Der nächste bitte: Josh King verlässt die MHP Riesen Ludwigsburg

Getrennte Wege: Foto: John Patrick und Assistent Josh King (re.) Foto: /Baumann
Getrennte Wege: Foto: John Patrick und Assistent Josh King (re.) Foto: /Baumann

Bei Basketball-Bundesligist MHP Riesen Ludwigsburg sind nicht nur die Spieler begehrt, sondern auch die Assistenten von Chefcoach John Patrick.

Sport: Joachim Klumpp (ump)
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Ludwigsburg - Die MHP Riesen Ludwigsburg gelten nicht nur bei Spielern längst als Sprungbrett für höhere Aufgaben im Basketballsport, auch bei den Trainern hat sich der Bundesligist inzwischen einen Namen gemacht.

Lukas Varga (2013-2014), Martin Schiller (2015 bis 2017) und Joey Cantens (2017-2018) machten als Assistenztrainer an der Seite des Chefcoachs John Patrick in der jüngeren Vergangenheit einen herausragenden Job – mit Folgen: Während der 36-jährige Varga im Frühjahr mit Horsens IC dänischer Vizemeister wurde, wechselte der 39-jährige Schiller 2017 zuerst zu den Salt Lake City Stars (NBA-G-League) und verantwortet mittlerweile als Cheftrainer beim Euroleague-Vertreter Žalgiris Kaunas erfolgreich die Geschicke des litauischen Spitzenklubs. Der 34-jährige Cantens schließlich wurde unlängst zum Headcoach des Daytona State Colleges befördert. Vor dreieinhalb Jahren hatte der US-Amerikaner seinen Freund und Kollegen Josh King für die Nachfolge in Ludwigsburg empfohlen – als Patricks rechte Hand ist der Erfolg der beiden zurückliegenden Spielzeiten unmittelbar mit King verknüpft. Der 35-Jährige stellte sich komplett in den Dienst der Sache.

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Und bricht nun zu neuen Ufern auf: In der tschechischen Hauptstadt wird King von der kommenden Spielzeit an als Headcoach des USK Prag fungieren. „Josh zieht nach drei wirklich tollen Jahren der Zusammenarbeit weiter. Er ist mit Sicherheit einer der besten jungen Trainer im internationalen Basketball – ich bin mir sicher, dass wir im Laufe der Saisonvorbereitung und der ‚normalen‘ Saison in engem Kontakt bleiben werden. Es ist schwer, ihn gehen zu sehen, aber er verdient diese Gelegenheit“, sagt Patrick über seinen scheidenden Assistenten.

Der Nachfolger steht schon bereit – und ist für Patrick kein Unbekannter: Lars Masell aus Bayreuth. Der 40-jährige Thüringer war acht Spielzeiten lang – drei in Braunschweig, fünf in Franken – die rechte Hand von Raoul Korner. Es wird Spaß machen, nach neun Jahren wieder gemeinsam zu arbeiten. Lars und ich haben in Würzburg 2011-2012 zusammengearbeitet und seitdem Kontakt gehalten. Aus seiner Arbeit in Braunschweig und Bayreuth bringt er jede Menge positive Energie und Wissen über die Liga mit“, sagt Patrick.

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