Beinahe 2000 Sportler gehen auf die Strecke Der Solitude-Lauf feiert Rekord-Teilnahme

Wunderbares Laufwetter, wunderbare Kulisse: Der Solitude-Lauf 2024 war ein Renner. Foto: Andreas Gorr

Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter bei den Organisatoren der KSG Gerlingen: Fast 2000 Laufhungrige stürzen sich in den Solitude-Lauf. Im Halbmarathon siegen Yevhen Okuniev und Kirsten Zillmann.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

„Gigantisch“, sagt Adel Hess, „einfach gigantisch.“ Die Mitorganisatorin des Solitude-Laufs von der KSG Gerlingen blickt mit einer Mischung aus Euphorie und Verwunderung auf die 2024er-Ausgabe der Veranstaltung. 2420 Laufbegeisterte hatten sich für den Halbmarathon, den 10-km- oder den 5-km-Gesundheitslauf gemeldet, 1937 gingen am Sonntag an den Start und nur fünf weniger erreichten auch die Ziellinie. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 1611 Teilnehmer. „Es waren so viele wie noch nie in der Geschichtes des Laufs“, freute sich Adel Hess über den Rekord.

 

Im Halbmarathon über 21,1 Kilometer siegten Yevhen Okuniev von TF Feuerbach) in 1:14:03 Stunden) und Kirsten Zillmann aus Korntal-Münchingen in 1:29:33, über zehn Kilometer waren die Ersten der Stuttgarter Matthäus Jäckle (34:28 Minuten) und Lisa Maisch von der KSG Gerlingen (38:25), die vor Clubkollegin Pia Kircher (38:42) landete. Im Gesundheitslauf lagen Marius Nass (VfL Sindelfingen/15:30 Minuten) und Mirjam Huber (SG Dettingen/18.08) vorn. Auch Lokalmatadorin Kira Weis hatte einen Start erwogen, wegen Sponsorenterminen war die U-20-Vize-Europameisterin über 5000 Meter von der KSG aber nicht angetreten.

Kein Halbmarathon beim Stuttgart-Lauf

Über die Gründe der Rekord-Beteiligung waren sich die Organisatoren noch nicht völlig im Klaren, doch Mit-Organisatorin Anja Worm konnte sich einen groben Reim darauf machen, weshalb die Startermarke von 2000 nur knapp verfehlt worden war. „Beim Waldmeisterlauf in Warmbronn gibt es keinen Halbmarathon mehr“, erklärte sie, „beim Stuttgart-Lauf wurde er dieses Jahr wegen der Fußball-EM gestrichen, aber viele Langstreckenläufer wollen so früh in der Saison einen ersten Leistungstest machen.“ Das sommerliche Wetter tat ein Übriges.

Nachmeldungen als Herausforderung

Vor allen die zahlreichen Nachmeldungen stellten die 200 Personen starke Gerlinger Orga- und Helfertruppe am Sonntagmorgen vor eine logistische Herausforderung bezüglich Parkplätzen und Bus-Service zum Startplatz auf der Schillerhöhe – doch auch die wurden dank der Unterstützung der Stadt und einiger Firmen bewältigt. „Alles hat wunderbar funktioniert“, freuten sich Adel Hess und Anja Worm.

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