Bilanz der Autokonzerne Gewinne der Autoindustrie bleiben weiter unter Vorjahr

Von red/dpa 

Die weltgrößten Autokonzerne laufen ihren Gewinnen aus dem Vorjahr hinterher, wie eine Bilanzanalyse aufzeigt. Profitabelster Autokonzern der Welt im dritten Quartal war Toyota. Daimler liegt in der Profitabilitäts-Rangliste auf dem siebten Rang.

Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns stehen im Hafen von Emden zur Verschiffung bereit. VW landete auf Platz vier der  Profitabilitäts-Rangliste Foto: dpa/Jörg Sarbach
Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns stehen im Hafen von Emden zur Verschiffung bereit. VW landete auf Platz vier der Profitabilitäts-Rangliste Foto: dpa/Jörg Sarbach

Stuttgart - Die weltgrößten Autokonzerne laufen ihren Gewinnen aus dem Vorjahr trotz eines deutlich besseren dritten Quartals weiter hinterher. Nach einem schwachen ersten Halbjahr konnten die meisten Hersteller ihr operatives Ergebnis zuletzt zwar verbessern, wie aus der aktuellen Bilanzanalyse des Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY) hervorgeht. Alle zusammen verbuchten im dritten Quartal ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Über alle drei Quartale hinweg liegen sie aber immer noch um 11,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Auch die Verkaufszahlen fallen weiterhin insgesamt schlechter aus als 2018. Dass gleichzeitig der Umsatz höher ausfällt, liegt daran, dass viele Hersteller vermehrt größere und teurere Fahrzeuge verkaufen.

Daimler auf dem siebten Platz

„Der Trend zu größeren und teureren Autos federt derzeit noch die Auswirkungen sinkender Stückzahlen ab und sorgt für steigende Gewinne“, resümiert EY-Experte Peter Fuß. „Mittelfristig stellt diese Entwicklung aber ein Problem dar - es wird immer schwerer, die strengen CO2-Vorgaben einzuhalten.“

Profitabelster Autokonzern der Welt im dritten Quartal war der Analyse zufolge Toyota. Die Japaner verkauften auch die meisten Autos, machten den meisten Umsatz und den größten Gewinn. BMW belegte in der Profitabilitäts-Rangliste knapp hinter Toyota den zweiten Platz. Volkswagen landete auf Platz vier, Daimler auf sieben.