Bluttat in Rot am See Getötete obduziert – Verletzter nicht mehr in Lebensgefahr

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Nach der Bluttat mit sechs Toten in Rot am See hat die Polizei weitere Hintergründe veröffentlicht. Der verletzte 68-Jährige schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, die Toten wurden mittlerweile obduziert.

Ein 26-Jähriger soll in Rot am See sechs Verwandte erschossen haben. Foto: dpa/Tom Weller 6 Bilder
Ein 26-Jähriger soll in Rot am See sechs Verwandte erschossen haben. Foto: dpa/Tom Weller

Rot am See - Nach der schrecklichen Bluttat vom Freitag, 24. Januar, bei der sechs Menschen erschossen wurden (wir berichteten), hat die Polizei nun weitere Informationen zum Hintergrund der Tat veröffentlicht. Die Leichen der Getöteten wurden mittlerweile ebenfalls obduziert.

Wie die Beamten berichten, hat sich der 26-jährige Tatverdächtige, der zurzeit in einem Gefängnis sitzt, mittlerweile im Rahmen seiner Vernehmung zur Tat geäußert. Dabei machte er auch Angaben zu seinem Motiv, die die Staatsanwaltschaft und die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen nicht öffentlich machen.

Zwischenzeitlich ist bekannt, dass sich die Familie am vergangenen Freitag wegen einer bevorstehenden Familienangelegenheit in Rot am See traf. Dazu reisten die Halbgeschwister des Beschuldigten, die beiden Kinder seiner Halbschwester und die bei der Tat schwer verletzten Großeltern dieser beiden Kinder aus dem Landkreis Offenburg an.

Obduktionsergebnis veröffentlicht

Der 26-Jährige soll daraufhin seine Eltern, die beiden Halbgeschwister und den Bruder seines Vaters samt Ehefrau erschossen haben.

Die Obduktionen der sechs getöteten Personen sind abgeschlossen. Alle sechs Opfer starben nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis aufgrund von Schussverletzungen.

Der bei der Tat schwer verletzte 68-jährige Mann befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der bei der Kriminalpolizei in Schwäbisch Hall eingerichteten Ermittlungsgruppe „Bahnhof“ dauern an.