Borna Sosa vom VfB Stuttgart Warum der Traum von der Karriere im DFB-Team zu platzen droht

Borna Sosa vom VfB Stuttgart hat sich gegen Kroatien entschieden. Foto: imago images/Markos Chouzouris
Borna Sosa vom VfB Stuttgart hat sich gegen Kroatien entschieden. Foto: imago images/Markos Chouzouris

Borna Sosa möchte nicht für Kroatien spielen, sondern für Deutschland. Ein Passus in den FIFA-Regularien könnte dieses Vorhaben nun aber jäh durchkreuzen.

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Stuttgart - Der Stuttgarter Profi Borna Sosa ist trotz seiner Einbürgerung möglicherweise doch nicht für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielberechtigt. Zum Verhängnis könnte dem 23 Jahre alten Linksverteidiger, der bisher für die U-Nationalmannschaften seines Geburtslandes Kroatien gespielt hat, ein Alterspassus in den FIFA-Bestimmungen werden. Dies berichtet der kicker.

Lesen Sie hier: Warum Borna Sosa nicht mehr für Kroatien spielen möchte

In Artikel 9 Punkt 2 b III heißt es demnach: „Einem Antrag auf Verbandswechsel wird nur unter folgenden Voraussetzungen stattgegeben: Der Spieler war zum Zeitpunkt seines letzten Einsatzes in einem Spiel eines offiziellen Wettbewerbs irgendeiner Fußballsparte für seinen jetzigen Verband noch nicht 21 Jahre alt.“ Borna Sosa war bei seinem letzten Einsatz für Kroatiens U21 am 12. November 2020 in der EM-Qualifikation gegen Schottland in Edinburgh jedoch bereits 22.

Bierhoff will Sosa zum DFB locken

Sosa nahm in der vergangenen Woche die deutsche Staatsbürgerschaft an. „Wir kennen den Jungen und beobachten ihn. Wir glauben, dass er das Potenzial zum deutschen Nationalspieler hat“, hatte DFB-Direktor Oliver Bierhoff gesagt.

Sosa hatte sich in dieser Saison beim VfB in den Vordergrund gespielt. 2018 war er von Dinamo Zagreb zu den Schwaben gewechselt. Die Einbürgerung Sosas wurde möglich, da dessen Mutter in Berlin geboren wurde und dort aufwuchs.




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