Breuninger-Parkhaus in Stuttgart Lange Wartezeiten am Aufzug

Von Jürgen Löhle 

Einer der zwei Lifte im Breuninger-Parkhaus fällt bis mindestens Ende des Jahres aus. Und das ausgerechnet während des Kundenandrangs in der Vorweihnachszeit.

Von den Aufzügen des Parkhauses steht nur der linke zur Verfügung. Foto: LG/ Piechowski
Von den Aufzügen des Parkhauses steht nur der linke zur Verfügung. Foto: LG/ Piechowski

Stuttgart - Das Breuninger Parkhaus an der Esslinger Straße ist beliebt und vor allem in der Adventszeit proppenvoll. Auf den ersten Blick ist das ziemlich verwunderlich, weil die Stellplätze bekanntermaßen schmal und kurz sind und zudem die Fahrspur eng ist. Man muss die Dimension seines Gefährts schon sehr genau kennen, um hier problemlos einzuparken. Lackspuren an den meisten Pfeilern bestätigen, dass längst nicht jeder mit der Enge zurechtkommt. Der ADAC bewertete 2010 das Parkhaus denn auch als „sehr mangelhaft“. Aber der sparsame Stuttgarter nutzt es trotzdem gerne, weil es zentral liegt, man deshalb auch andere Besorgungen erledigen kann und am Ende durch einen Einkauf bei Breuninger eine Stunde umsonst parkt. Im Moment wird die Freude der Stuttgarter an ihrem Sparparkhaus aber sehr getrübt. Einer der beiden Aufzüge ist seit Wochen außer Betrieb. Im November war es von unten gesehen der linke, seit dem ersten Advent streikt der rechte.

Eine defekte Dichtung sorgt für Ungemach

Besonders an Samstagen sieht man jetzt in der Weihnachtszeit schwer bepackte Menschen grummelnd und schnaufend die Treppen hinaufstapfen. Man kann natürlich auch auf den anderen Lift warten, was aber schon eine nahezu buddistische Gelassenheit verlangt, da der verbliebene Aufzug gefühlt der langsamste Mitteleuropas ist, was an den ebenfalls gefühlt quälend langen Öffnungs- und Schließintervallen der Tür liegt. Am Ein-Lift-Zustand wird sich auch an den hektischen Verkaufstagen bis Weihnachten nichts ändern. Breuninger bestätigt den langen Ausfall. Eine Hebedichtung sei defekt, heißt es aus dem Stammhaus. Das Ersatzteil sei zwar bereits bestellt, habe aber eine Lieferzeit von 14 Wochen, weshalb der missliche Zustand wohl in diesem Jahr nicht mehr zu beheben sein wird. Bedingt durch des Ausfall des einen Aufzugs habe zudem auch der andere immer wieder Störungen. Deshalb sei in den kommenden heißen Tagen des Weihnachtsgeschäfts für den Fall der Fälle auch immer ein Servicetechniker vor Ort, heißt es aus der Zentrale.




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