Brutale Tierquälerei in Besigheim Hühner geköpft, Schafe gefesselt – und in der Enz versenkt

19 Hühner, ein Hahn und mindestens zwei Schafe fielen den Tierquälern zum Opfer. (Symbolbild) Foto: imago images/Chris Emil Janßen
19 Hühner, ein Hahn und mindestens zwei Schafe fielen den Tierquälern zum Opfer. (Symbolbild) Foto: imago images/Chris Emil Janßen

Unbekannte stehlen in den vergangenen Tagen etliche Tiere von einem Gartengrundstück in Besigheim. Was dann folgt, ist ein besonders brutaler Fall von Tierquälerei. Die Polizei sucht Zeugen.

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Besigheim - In den vergangenen Tagen haben besonders brutale Tierquäler in Besigheim (Kreis Ludwigsburg) ihr Unwesen getrieben. Insgesamt fielen den Tätern 19 Hühner, ein Hahn sowie ein Schaf und ein Lamm zum Opfer. Die Tiere wurden allesamt getötet und in der Enz versenkt. Zwei weitere Lämmer sind verschwunden.

Wie die Polizei berichtet, schlugen der oder die Unbekannten in der Nacht zum Freitag zum ersten Mal zu. Dabei verschafften sie sich Zugang zu einem Gartengrundstück an der Enz in der Verlängerung der Kronenstraße. Dort stahlen sie zwei Lämmer. In der Nacht zum Sonntag suchten die Unbekannten dann erneut das Grundstück auf, dieses Mal entwendeten sie ein weiteres Lamm, ein Schaf sowie 19 Hühner und einen Hahn.

Hintergründe der Tat noch im Dunkeln

Am Sonntagvormittag machte der Besitzer der Tiere schließlich die schreckliche Entdeckung: Mit einer Axt, die der Besitzer vor Ort entdeckte, waren die Hühner und der Hahn außerhalb des Grundstücks geköpft und anschließend in die Enz geworfen worden. Das Schaf sowie ein Lamm worden ebenfalls tot in der Enz gefunden. Die Täter hatten den Tieren die Beine zusammengebunden und sie dann ertränkt.

Über das Schicksal der beiden Lämmer, die in der Nacht zum Freitag gestohlen worden waren, ist noch nichts bekannt. „Es ist durchaus möglich, dass auch diese Tiere getötet und in die Enz geworfen wurden“, so Peter Widenhorn von der Polizei Ludwigsburg, „gefunden wurden die beiden Lämmer allerdings nicht“.

Die Hintergründe der Tat liegen noch vollkommen im Dunkeln. Personen, die in der Nacht zum Freitag oder in der Nacht zum Sonntag etwas Verdächtiges im Bereich der Enz und der Brücke zur Kronenstraße wahrgenommen haben oder Hinweise zur Identität des oder der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07142 /405-0 beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zu melden.




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