Bürgermeisterwahl Korntal-Münchingen Sieger mit Routine und Erneuerungswillen

Strahlender Sieger: Alexander Noak Foto: Jürgen Bach/ 

Die Mischung aus Verwaltungserfahrung und neuen Blickwinkeln hat Alexander Noak in Korntal-Münchingen den Sieg gebracht.

Leonberg: Thomas K. Slotwinski (slo)

Alexander Noak hat’s geschafft. Der amtierende Beigeordnete von Korntal-Münchingen siegt mit mit mehr als acht Prozentpunkten Vorsprung – deutlicher als so manche erwartet haben. War doch Matthias Groh als dynamischer Erneuerer aufgetreten, der nicht nur den umstrittenen Ökopark konsequent abgelehnt hat. Doch Noaks großen Vorsprung aus Wahlgang eins konnte der Herausforderer nicht mehr einholen.

 

Die Menschen in Korntal-Münchingen setzen also, trotz allen Grummelns über angeblich verkrustete Verwaltungsstrukturen, auf Kontinuität und Erfahrung. Die hat Alexander Noak. Er war bisher der zweite Mann im Rathaus, kennt die Abläufe in der Kommunalpolitik aus dem Effeff. Gleichwohl hat sich der 45-Jährige im Wahlkampf nicht als Mann der Beständigkeit präsentiert, sondern eigene Vorstellungen und Ziele angekündigt. Diese Mischung aus Erfahrung und Erneuerung dürfte das Erfolgsrezept des künftigen Bürgermeisters gewesen sein.

Dass die erst zum zweiten Wahlgang angetretene Katrin Hiller nach einem, man muss es so nennen, Nicht-Wahlkampf immerhin 2,4 Prozent geschafft hat, ist bemerkenswert. Dass sie in Korntal-Münchingen keine Unbekannte ist und sich unter anderem in der CDU engagiert, dürfte ein Erklärungsansatz sein. Dass noch weniger Menschen als in der ersten Runde an die Urnen gegangen sind, ist enttäuschend. Hatten doch die Wähler eine echte Auswahl.

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