Bei der 0:2-Niederlage des VfB Stuttgart gab es zumindest einen Gewinner: Der 17-jährige Laurin Ulrich kam zu seinem ersten Einsatz in der Fußball-Bundesliga.

Der VfB Stuttgart ging beim 0:2 in Leverkusen als Verlierer vom Platz. Einen Gewinner gab es dennoch: Laurin Ulrich wurde nach 85 Minuten für Enzo Millot eingewechselt und gab damit sein Debüt in der Fußball-Bundesliga – mit 17 Jahren.

„Er ist eines unserer Toptalente aus dem 2005 er-Jahrgang und hat sich das super verdient“, sagte Sportchef Sven Mislintat. Unter der Woche war der Mittelfeldspieler als einer der besten Nachwuchsspieler vom Deutschen Fußball Bund (DFB) mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet worden. Eine Auszeichnung, die vor Ulrich auch schon früheren VfB-Spielern wie Antonio Rüdiger, Joshua Kimmich und Timo Werner zuteil wurde.

Laut Mislintat war der erste Bundesligaeinsatz aber keine Belohnung dafür. Der gebürtige Heidenheimer sei schon immer nah dran am 20er-Kader der Profimannschaft gewesen. Die vielen Ausfälle (u.a. Wataru Endo, Konstantinos Mavropanos, Borna Sosa, Silas Katompa) haben sein Profidebüt letztlich ermöglicht.