Bundesstraße 14 in Stuttgart Chemieunfall kostet Stadt 500 000 Euro

Von Thomas Braun 

500 000 Euro hat das Tiefbauamt für die Erneuerung des Fahrbahnbelags auf der B 14 nach dem Auslaufen einer chemischen Flüssigkeit im Sommer ausgegeben. Das Geld will sich die Stadt aber von der Versicherung des Transportunternehmens zurückholen.

Nach dem  Unfall mit einer chemischen Flüssigkeit im Sommer musste die B 14 auf einer Länge von 300 Metern neu asphaltiert werden. Foto: /Lichtgut/Max Kovalenko
Nach dem Unfall mit einer chemischen Flüssigkeit im Sommer musste die B 14 auf einer Länge von 300 Metern neu asphaltiert werden. Foto: /Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Der Unfall, bei dem im Sommer auf der B 14 einige hundert Liter einer Reinigungsflüssigkeit für Druckmaschinen aus einem Lastwagen ausgelaufen waren und den Fahrbahnbelag auf der Hauptstätter Straße gelöst hatten, war für viele Autofahrer eine böse Überraschung. Das Tiefbauamt hat jetzt eine Schadensbilanz vorgelegt: Demnach belaufen sich die Kosten für die Erneuerung des Straßenbelags auf 500 000 Euro. Die Stadt ist zwar zuversichtlich, sich das Geld von der Versicherung des Transportunternehmens wieder holen zu können, musste aber die Summe zunächst vorstrecken.

Wie berichtet, musste Mitte Juli aufgrund des Unfalls der Fahrbahnbelag auf der Hauptstätter Straße zwischen Österreichischem Platz und Wilhelmsplatz auf einer Länge von 300 Metern saniert werden. Die Arbeiten hatten mehrere Wochen in Anspruch genommen und für Verkehrsbehinderungen in der City gesorgt.

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