CDU-Büro in Stuttgart Linke bekennen sich zu Farbattacke

Von red 

Im Falle der Schmierereien an einer Geschäftsstelle der CDU in Stuttgart-Mitte gibt es neue Erkenntnisse. Laut einer Art Bekennerschreiben im Internet sind die Täter dem linken Spektrum zuzuordnen.

Fuck CDU: Deutlich haben linke Aktivisten ihr Mißfallen an der Christlich-Demokratischen Union in Stuttgart-Mitte geäußert. Foto: Stefan Kaufmann
"Fuck CDU": Deutlich haben linke Aktivisten ihr Mißfallen an der Christlich-Demokratischen Union in Stuttgart-Mitte geäußert. Foto: Stefan Kaufmann

Stuttgart-Mitte - Nach Farbschmierereien an einem Gebäude der CDU in Stuttgart-Mitte ist im Internet eine Art Bekennerschreiben aufgetaucht.

Auf der Seite "Indymedia linksunten", die der Polizei bekannt ist, gibt es einen Bericht der Ereignisse. Demnach waren in der Silvesternacht Aktivistinnen und Aktivisten zunächst um die JVA in Stuttgart-Stammheim spaziert, ehe sich mehr als 50 Menschen in der Stuttgarter Innenstadt zu einer spontanen Demonstration versammelten. "Von kämpferischen Parolen und Pyrotechnik begleitet, zog die Demo durch das Hospitalviertel", heißt es in dem Bericht auf Indymedia. Danach ging es zur Kreisgeschäftsstelle der CDU in der Theodor-Heuss-Straße.

Dort angekommen, wurden der Schriftzug „Fuck CDU“ und ein Hammer-und-Sichel-Symbol an die Glasfront des Gebäudes gesprüht. Auch eine Klingel- und Kamera-Kombi wurde besprüht. „Ich bin bestürzt, dass es in unserer Stadt Stuttgart zu so einem Akt der politisch-radikalen Gewalt kommt", erklärte der Stuttgarter CDU-Kreisvorsitzende Dr. Stefan Kaufmann. Die CDU Stuttgart hat inzwischen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart erstattet. Der Groll der Linksaktivisten richtete sich gegen die Christlich-Demokratische Union, weil sie europaweit Sozialabbau und Privatisierungen "im Interesse des deutschen Kapitals" betreibe und eine freundschaftliche Nähe zum Bündnis "Demo für Alle" pflege. Die Polizei ermittelt.

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