Coronavirus in Deutschland Immer mehr Labore im Südwesten testen auf das Virus

Von red/dpa 

Erste Proben sind in den vergangenen Tagen noch nach Berlin geschickt worden, jetzt verkürzt sich die Wartezeit im Südwesten auf Ergebnisse von Tests auf das Coronavirus auf wenige Stunden.

Verdachtsfälle auf das Coronavirus werden in den Krankenhäusern isoliert untergebracht. Foto: dpa/Sven Hoppe
Verdachtsfälle auf das Coronavirus werden in den Krankenhäusern isoliert untergebracht. Foto: dpa/Sven Hoppe

Stuttgart - Wer sich auf das Coronavirus testen lässt, wird künftig nicht mehr so lange auf das Ergebnis warten müssen. Es gibt nun mehr Labore im Südwesten, die den Test auswerten können. Neben einem Labor im Landesgesundheitsamt in Stuttgart gibt es auch an der Uniklinik Freiburg ein solches Angebot

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An der Uniklinik in Heidelberg können die entnommenen Proben von Ende der Woche an untersucht werden. „Wir können jetzt die Zeit zwischen Probenentnahme und Ergebnis enorm verkürzen“, erläuterte ein Sprecher der Uniklinik Freiburg am Mittwoch. Dort wurde bereits ein Mann auf die Lungenkrankheit getestet, der nach zwei bis drei Stunden sein - negatives - Ergebnis erhielt.

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Krankenhäuser ohne Auswertungsmöglichkeiten müssen sich auf die Diagnostik der Berliner Charité verlassen. Hierbei beträgt die Wartezeit 24 Stunden. Der Freiburger Uniklinik-Sprecher erläuterte, dass nur bei einem positiven Testergebnis das Resultat nochmals in Berlin verifiziert werde. Bislang waren an der Uniklinik Heidelberg und im Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) mehrere Menschen auf den Erreger getestet worden. In keinem der Fälle erhärtete sich jedoch der Verdacht.