Herr Götte, wie ist die aktuelle Stimmungslage rund um den Verein?
Die Stimmungslage ist schon gelöst. Sicherlich haben nur die Wenigsten mit diesen Ergebnissen in den ersten fünf Spielen gerechnet. Ich denke, eine gewisse Anspannung ist abgefallen. Bleibt der Trainer, schlagen die Transfers ein, wie verhält sich Stürmer Dominik Kumbela nach seiner Rückkehr – all das sind Fragen, die nun vorläufig positiv beantwortet werden können und das sorgt für Ruhe. Für mehr ist es allerdings nach dem fünften Spieltag noch viel zu früh.
Ist man überrascht ob der eigenen Stärke?
Also ich bin es definitiv. Wir haben uns nicht selten schwer getan, in die Saison zu kommen. Gerade nach zahlreichen Transfers. Umso erfreulicher zu sehen, dass sich relativ schnell eine kompakte Mannschaft gefunden hat, die in verschiedenen Formationen funktioniert. Die Konkurrenz ist relativ groß und der Trainer hat einige Alternativen.
Jetzt kommt es zum Duell mit dem VfB. Wie werden die Stuttgarter aus Braunschweiger Sicht wahrgenommen?
Stuttgart ist als Absteiger natürlich zunächst einmal wieder Aufstiegskandidat. Auch der Etat und das Umfeld ist eine andere Kategorie als bei vielen Zweitligisten. Auf dem Papier hat Stuttgart einen starken Kader, aber ich gehe von einem kampfbetonten Spiel aus. Zudem ist Stuttgart aber auch eine Bereicherung für die zweiten Liga, ich freue mich schon auf das Rückspiel und eine volle Kurve mit Gästefans.
Ist die aktuell unruhige Situation in Stuttgart ein Vorteil für Braunschweig?
Stuttgart ist weit weg und so viel bekommt man davon hier im Norden nicht mit. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass Braunschweig ein konstanter Trainerstab äußerst gut bekommen ist. Also tauschen würde ich nicht wollen. Allerdings ist offen, was das für die Partie heißt. Es kann ein Vorteil sein, vielleicht kommt es aber auch zu einer Trotzreaktion. Ich bin gespannt.
Mit Jazmin Fejzic hat sich ein „Stuttgarter Junge“ als Stammkeeper etabliert. Was kann man über ihn sagen, wie schlägt er sich?
Nach dem Abgang unserer alten Nummer eins hat es mich besonders gefreut zu sehen, wie selbstbewusst, routiniert und selbstverständlich er die neue Rolle ausfüllt. Er scheint eher ein ruhigerer Typ zu sein und strahlt diese Ruhe auch im Spiel aus. Sein Name hallte auch schon öfter durchs Stadion, kein Wunder bei nur drei Gegentoren.
Ihre Top 3 am Ende der Runde?
Braunschweig, Dresden, Stuttgart
Abschließend: Ihr Tipp für das Spiel?
Wir gewinnen knapp – 1:2 geht es aus.

VfB Stuttgart - 2. Bundesliga

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