Nach seiner Einwechslung in der Partie gegen den SC Freiburg ist Hiroki Ito der nächste Debütant aus Fernost beim VfB. Die Vergangenheit zeigt: Auf die Japaner war in Stuttgart bisher meist Verlass.

Sport: Heiko Hinrichsen (hh)

Stuttgart - Was die zeitliche Entwicklung des Hiroki Ito beim VfB angeht, so ist Sven Mislintat einer Fehleinschätzung unterlegen. „Wir haben gesagt, es kann bis zu einem Jahr dauern, bis wir glauben, dass er sich an die Intensität gewöhnt hat“, erklärte der Stuttgarter Sportdirektor noch vor einigen Wochen mit Blick auf den jungen Japaner und den anstehenden Saisonstart in der Fußball-Bundesliga.

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Inzwischen sind gerade mal drei Partien der noch neuen Spielzeit absolviert – doch Ito hat sein Bundesligadebüt bereits hinter sich. Nach rund einer Stunde hat Trainer Pellegrino Matarazzo den 22-Jährigen in der Partie gegen den SC Freiburg ins kalte Wasser geworfen. Dabei spielte auch die Verletzungsmisere bei den Cannstattern eine Rolle.

Eigentlich zunächst ein Spieler für die Zweite

Schließlich ging es in der 61. Spielminute für den Griechen Konstantinos Mavropanos verletzungsbedingt nicht mehr weiter. Also wurde es für Hiroki Ito, der nach seinem Wechsel im Sommer vom japanischen Zweitligisten Jubilo Iwata eigentlich zunächst für die U21 der Stuttgarter vorgesehen war, sehr schnell in Liga eins ernst. Dabei lieferte der zweite Japaner im aktuellen Kader des VfB neben dem Spielführer Wataru Endo eine solide Partie ab.

Ohnehin haben die Stuttgarter mit ihren Japan-Importen überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Sechs Japaner trugen bereits das Trikot mit dem Brustring. Mit wem es 2011 begann, wer die anderen Spieler waren und wie sie sich in Stuttgart geschlagen haben, das erfahren Sie in unserer Bildergalerie.