„Die Bachelorette“ 2020 Erste Dates, erste Flops und erste Tränen

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Nach dem großen Kennenlernen standen die ersten Gruppendates bei Bachelorette Melissa an und auch beim Einzeldate mit Daniel wurde es romantisch. Einige der Kandidaten schossen sich aber direkt in der zweiten Folge ins Aus.

Melissa entschied sich schon in der ersten Nacht der Rosen für das Einzeldate mit dem Wiener Daniel. Foto: TVNOW/TVNOW 11 Bilder
Melissa entschied sich schon in der ersten Nacht der Rosen für das Einzeldate mit dem Wiener Daniel. Foto: TVNOW/TVNOW

Stuttgart - Noch 19 Single-Männer kämpfen um das Herz der Stuttgarterin Melissa und dürfen sich in der zweiten Folge über die ersten Dates mit ihr freuen. Während sich einige direkt öffneten, Geheimnisse beichteten oder die 25-Jährige mit ihrem Humor beeindruckten, schossen sich ein paar der Männer direkt ins Aus. Vier Kandidaten gingen daher ohne Rose nach Hause – einer sogar mit Tränen in den Augen. Die Folge im Schnellcheck.

Emotionalster Moment der Folge

Die Männer in dieser Staffel scheinen mit ihren Gefühlen nicht hinterm Berg zu halten. Statt cooler Sprüche und Macho-Manieren, zeigt sich der ein oder andere schon von Beginn an von seiner weicheren Seite. So auch Daniel B.. Bei ihrem ersten Spontanbesuch in der Männer-Villa fragte Melissa unverfänglich in die Runde, wie die Kandidaten denn sonst so wohnen würden. Doch Daniel B. wollte ihr die Antwort darauf lieber unter vier Augen geben. „Ich wohne bei meiner 84-jährigen Oma. Das wollte ich jetzt nicht so vor allen sagen“, so der ruhige Oberpfälzer. Melissa findet so viel Familienliebe ganz und gar nicht peinlich und bestätigt ihr Interesse an dem 34-Jährigen sogar noch weiter: „Du bist ein Mensch mit Geschichte, ich höre dir gerne zu.“

Lesen Sie hier alles zur ersten Folge: Die erste Folge endet mit einem peinlichen Abgang

Größter Fremdscham-Moment

Dass der 30-jährige Emre aus München gerne redet, wird schnell klar. Doch er sorgte beim zweiten Gruppendate der Folge für zahlreiche peinliche Momente der Stille. Für ihn ging es gemeinsam mit vier Mitstreitern auf eine Erkundungstour im „Love-Train“. Schon beim Einsteigen in die kleine Bahn legte er seinen Arm um Melissa, wurde immer aufdringlicher und haute einen Flirtspruch nach dem anderen heraus. Diese schien sichtlich genervt und machte ihm deutlich, dass er sich von einer anderen Seite zeigen müsse. Gesagt, getan: Beim Einzelgespräch wurde der Barkeeper ruhiger. „Du kannst ja auch normal sein“, lobte Melissa ihn da noch. Doch dann das: Statt einer einfachen Umarmung küsste er die Bachelorette nach dem Gespräch einfach auf den Hals. Melissa war schockiert. Aber so richtig schien Emre die Kritik nicht verstanden zu haben. Denn nach dem gemeinsamen Essen versuchte er es erneut. Vorausschauend ermahnte ihn Melissa schon: „Nicht küssen!“, was den 30-Jährigen dann so richtig auf die Palme brachte: „Was soll das? Nicht küssen. Nicht küssen?“

Aha-Moment

Je mehr sich Melissa mit den Kandidaten unterhalten kann, desto mehr findet sie auch über die Männer heraus. Aber nicht immer zu ihrer Zufriedenheit. In der zweiten Nacht der Rosen gab es für die Stuttgarterin gleich zwei erhellende Momente – die nicht ohne Folgen blieben. Mit Florian sprach Melissa zum ersten Mal. Der Kölner zeigte sich dennoch selbstbewusst und sehr sicher. „Also ich würde hier erst einmal alle Leute weiterlassen, die mir optisch gefallen“, so der Personaltrainer. Melissa sah das ganz anders und wollte das oberflächliche Gespräch am liebsten gleich beenden.

Auch der Stuttgarter Rouven manövrierte sich mit seiner Aussage ins Aus. Eigentlich wollte er Melissa ein Kompliment machen, als er ihr erzählte, dass er mit einer richtigen Barbie als Bachelorette gerechnet habe. Doch auf die Nachfrage, warum sich der Friseur dann überhaupt bei dem Format beworben habe, strauchelte er: „Meinen Namen zu vermarkten war meine eigentliche Intension, dann standst du vor mir!“ Die Ehrlichkeit des Schwaben kam nicht gut an, denn genau solche Männer seien ihre größte Befürchtung gewesen.

Gewinner des Tages

Er ist ruhig, aber dennoch aufmerksam: Daniel B. konnte die Bachelorette nicht nur durch seine Ehrlichkeit (er wohnt bei seiner Oma) überzeugen, sondern auch durch seine aufmerksame Art beim Wander-Gruppendate in der Schlucht („Daniel hat mir immer die Hand gereicht und mir geholfen“). Wenn der Oberpfälzer jetzt noch etwas in den Flirtmodus wechselt, hat er gute Chancen weit zu kommen.

Die größte Überraschung der Folge

Emre bekam nach seinem Auftritt beim Gruppendate samt Kuss-Ausrutscher keine Rose von Melissa. Und wer hätte das gedacht: Er zeigte doch noch, dass er nicht immer nur der Spaßvogel sein kann. Denn das Ausscheiden und die Abfuhr von Melissa schienen ihm näher zu gehen, als er wollte. Beim anschließenden Interview flossen bei dem Münchner sogar die Tränen.

Wer musste gehen?

Neben Emre verabschiedete sich Melissa noch von Personaltrainer Florian, vom Stuttgarter Rouven und von Alexander aus Essen.

Unser Favoriten-Tipp

So richtig lässt Melissa ihren Favoriten noch nicht durchblicken – wenn sie denn schon einen hat. Denn es scheint so, als sind noch zu viele Männer mit aussichtsreichen Chancen dabei. Dennoch gibt es drei, die es der Stuttgarterin ein bisschen mehr angetan zu haben scheinen. Da wäre Daniel aus Wien, der bei seinem Einzeldate mit Melissa wieder mit seiner charmanten Art und seinem Schmäh überzeugen konnte. Aber auch sein Namensvetter Daniel B. punktet durch Aufmerksamkeit. Überraschend reihte sich auch der dritte Daniel (der aus Paderborn) in den Kreis der Favoriten ein, als er Melissa mit einem trockenen Spruch die Tränen vor Lachen in die Augen zaubertet. Wer wirklich eine Chance auf die letzte Rose hat, wird sich vielleicht schon in der nächsten Folge (28. Oktober, 20.15 Uhr/ RTL) zeigen.




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