Die Hunde der Royals Hechelnde Vertreter der Königshäuser

Von Theresa Schäfer 

Cocker Spaniel Lupo lebt mit zwei zukünftigen Königen unter einem Dach. Beagle Guy wurde von Herzogin Meghan vor dem Einschläfern gerettet. Und die Corgis der Queen hatten praktisch Narrenfreiheit. Wir werfen einen Blick auf die besten Freunde der Royals.

Cocker Spaniel Lupo gehört bei Herzogin Kate und Prinz William zur Familie. Foto: Getty Images/Michael Middleton 11 Bilder
Cocker Spaniel Lupo gehört bei Herzogin Kate und Prinz William zur Familie. Foto: Getty Images/Michael Middleton

Stuttgart - „Ich liebe es, Dein Fell zu streicheln. Du lieber, du besonderer Hund. Einen Klaps willst du gerne haben. Stolz wie ein Papst empfängst du Schelte wie eine Gnade.“ Es war der inzwischen verstorbene dänische Prinzgemahl Henrik, der in seiner Ode „A mon teckel“ („An meinen Dackel“) seinem vierbeinigen Begleiter huldigte. So lyrisch werden Vertreter anderer europäischer Königshäuser zwar nicht, aber sie alle verbindet eine Liebe – die zum Hund.

Kaum eine Königsfamilie, die keinen Vierbeiner ihr Eigen nennt: Beinahe sprichwörtlich war natürlich Queen Elizabeths Zuneigung zu ihren Corgis, die als bissig galten und im Buckingham Palace angeblich für Angst und Schrecken sorgten. Inzwischen ist der letzte der königlichen Corgis tot und die Queen – ganz verantwortungsvolle Hundehalterin – möchte sich angesichts ihres hohen Alters keinen neuen mehr anschaffen.

Ihr Enkel William und seine Frau Catherine haben nicht nur drei Kinder, sondern auch Cocker Spaniel Lupo zu versorgen. Der scheint friedlicher zu sein als die Corgis: Zu Prinz Georges drittem Geburtstag veröffentlichte der Kensington Palace 2016 ein Foto, auf dem George und Lupo gemeinsam auf einer Decke sitzen und sich brüderlich ein Eis teilen.

Meghans Beagle erlebte einen märchenhaften Aufstieg

Durch seine Hochzeit mit Meghan Markle ist Prinz Harry quasi zum Adoptivvater von Guy geworden. Der Beagle hat eine steile Karriere gemacht: Die heutige Herzogin von Sussex bekam Guy 2016 von einer Tierschutzorganisation, die den Hund zuvor vor dem sicheren Tod durch Einschläfern gerettet hatte. Inzwischen lebt der Beagle hochherrschaftlich im Kensington Palace – und soll sogar schon mit der Queen höchstpersönlich im Auto gefahren sein.

Weniger märchenhaft ist das Schicksal von Meghans zweitem Hund Bogart: Ihn ließ die frischgebackene Herzogin in Kanada zurück – er sei zu alt für einen Umzug nach Großbritannien.

2017 trauerten Mary und Frederik von Dänemark, als der Familienhund Ziggy im Alter von zwölf Jahren starb. Inzwischen haben das Kronprinzenpaar und ihre vier Kinder einen neuen Hund: Grace, ein Border Collie, ist eine Nachfahrin Ziggys.

Die niederländische Königsfamilie nennt zwei rabenschwarze Labradors ihr Eigen: Skipper und Nala dürfen auf keinem Familienfoto fehlen. Norwegens Kronprinz Haakon und seine Frau Mette-Marit bezauberten vor ein paar Jahren das ganze Land, als ihre Labradoodle-Dame Milly Kakao Nachwuchs bekam.

Die Tierliebe der Royals beschränkt sich übrigens nicht nur auf Hunde. Die Damen des Hauses Windsor sind für ihre Pferdebegeisterung bekannt: Die Queen war eine leidenschaftliche Reiterin, bis das Alter sein Tribut forderte. Ihre Tochter Anne und ihre Enkelin Zara Tindall traten mit ihren Pferden sogar bei Olympia an. Annes Vater, der für seine spitze Zunge bekannte Prinz Philip, formulierte es einmal so: „Anne interessiert sich für niemanden, der kein Heu frisst und furzt.“

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