Diebstähle auf Baustellen in Stuttgart Wenn die Beute richtig groß und teuer ist

Von red/bb 

Um „leichte“ Beute handelt es sich bei diesen Diebesgütern wahrlich nicht: Seit dem vergangenen Wochenende haben Unbekannte auf zwei Baustellen in Stuttgart zugeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen.

In Stuttgart haben es Diebe in letzter Zeit offenbar vermehrt auf Baustellen abgesehen. (Symbolfoto) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
In Stuttgart haben es Diebe in letzter Zeit offenbar vermehrt auf Baustellen abgesehen. (Symbolfoto) Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Ob Hebebühne, Baggeraufsatz samt Meißel oder tonnenschwerem Autokran, für manche Diebe kann es wohl nicht groß und schwer genug sein. Seit dem vergangenen Wochenende haben laut Polizei Langfinger bereits auf zwei Baustellen in Stuttgart zugeschlagen und wenig handliche Beute gemacht.

So haben unbekannte Diebe zwischen Montagabend und Dienstagmorgen auf einer Baustelle am Porscheplatz in Stuttgart-Zuffenhausen eine Scherenhebebühne des Herstellers JLG entwendet.

Das in auffallendem Orange gestrichene Gerät muss zwischen 18 Uhr und 7.15 Uhr gestohlen worden sein. Die Polizei hofft auf Zeugen, die den Abtransport beobachtet haben könnten. Die Hebebühne hat einen geschätzten Wert von 20.000 Euro. Unter der Telefonnummer 0711/8990-3700 nehmen die Beamten Hinweise entgegen.

Autokran noch nicht gefunden

Bereits am vergangenen Wochenende haben sich Unbekannte an einem in der Heimsheimer Straße in Stuttgart-Weilimdorf abgestellten Bagger zu schaffen gemacht. Sie montierten kurzerhand die am Greifarm angebrachte Schnellaufnahme samt Meißel ab und nahmen sie mit. Der ungefähre Wert der Beute beträgt über 15.000 Euro. Auch hier bittet die Polizei unter der Telefonnummer 0711/8990-3800 um Zeugenhinweise.

Für bundesweites Aufsehen hatte der Diebstahl eines 48 Tonnen schweren Autokrans der Firma Paule in Stuttgart-Untertürkheim Mitte März gesorgt. Die Firma hatte nach dem Diebstahl für Hinweise auf den Verbleib des 200.000 Euro teuren Krans eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt. Daraufhin wollten Zeugen den roten Koloss mal im Harz, dann in Thüringen gesehen haben. Der entscheidende Tipp kam bisher wohl nicht.

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