Ehningen Bürgerbeteiligung startet mit Zukunftsatelier

Wie wird Ehningen im Jahr 2035 aussehen? Ein Gemeindeentwicklungskonzept soll die Weichen stellen. Der Gemeinderat legte jetzt auf einer Klausurtagung den Fahrplan fest. Foto: Archiv/Bischof
Wie wird Ehningen im Jahr 2035 aussehen? Ein Gemeindeentwicklungskonzept soll die Weichen stellen. Der Gemeinderat legte jetzt auf einer Klausurtagung den Fahrplan fest. Foto: Archiv/Bischof

Der Gemeinderat stellt die Weichen: Das Gemeindeentwicklungskonzept „Ehningen 2035“ beginnt nach den Sommerferien.

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Ehningen - Der Ehninger Gemeinderat hat sich zu einer Klausurtagung auf der Reutlinger Achalm getroffen. Das Gremium wertete die Umfrage zum Gemeindeentwicklungskonzept „Ehningen 2035“ aus.

1682 gültige Fragebögen zur Gemeindeentwicklung

Die repräsentative Befragung war Anfang dieses Jahres an 4000 Ehninger Bürgerinnen und Bürger verschickt worden. Mit 1682 gültigen Fragebögen, was einer guten Rücklaufquote von rund 42 Prozent entspricht, konnte das Büro Reschl Stadtentwicklung in der Tagung eine breite Diskussionsgrundlage vorlegen. Die Stadtplaner betreuen den Gemeindeentwicklungsprozess und haben die Umfrage entwickelt. Aus den Ergebnissen identifizierten sie für Ehningen mehrere Handlungsfelder. Diese bildeten die Struktur für das zweitägige Tagungsprogramm. Die Themen Demografie und Raumstruktur wurden im Plenum besprochen, während sich die Gemeinderäte den Handlungsfeldern Mobilität, Digitalisierung oder Wohnen in kleineren Arbeitsgruppen widmeten.

Informeller Austausch wieder möglich

Die Klausurtagung nutzten die Gemeinderäte auch, um am Rande der Tagesordnungspunkte untereinander den informellen Austausch zu stärken. Dieser sei in Coronazeiten aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen leider zu kurz gekommen, berichtet die Verwaltung. „Umso größer war die Freude über ein bisschen wiedergewonnene Normalität, sich in den Pausen auch mal in einem zwangloseren Rahmen über laufende und zukünftige Projekte auszutauschen. In der kommunalpolitischen Debatte wird manchmal mit harten Bandagen gekämpft“, begründet Bürgermeister Lukas Rosengrün die Wichtigkeit des informellen Austausches.

Auftaktveranstaltung präsentiert Ergebnisse der Befragung

Die Ergebnisse der Klausurtagung sollen genauso wie die Ergebnisse der Bürgerbefragung und die anstehende Bürgerbeteiligung ins Gemeindeentwicklungskonzept „Ehningen 2035“ einfließen. Letztere beginnt nach den Sommerferien mit einem sogenannten Zukunftsatelier, das das Büro Reschl für zwei Wochen in Ehningen öffnet. Das Atelier fungiert hierbei als eine Austauschplattform, über die sich alle Interessierten mit ihren Wünschen und Anregungen zum Gemeindeentwicklungskonzept einbringen können. Dies soll offline wie online möglich sein. Zuvor stellen die Stadtentwickler von Reschl in einer Auftaktveranstaltung die Auswertung der Bürgerumfrage vor. Die Ergebnisse der Bürgerumfrage sollen bald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ob die Auftaktveranstaltung und das Zukunftsatelier als Präsenzformate stattfinden können, ist aufgrund der ungewissen Pandemielage noch nicht abschließend geklärt.




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