Einzelkritik zum VfB Stuttgart Starker Gonzalez, blasser Al Ghaddioui

Von Gregor Preiß und  

Die Premiere von Pellegrino Matarazzo ist geglückt, der VfB besiegt Verfolger Heidenheim mit 3:0 (1:0).Wir haben die VfB-Spieler mit einer Einzelkritik bewertet.

Der VfB startete mit einem 3:0 ins Fußballjahr. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler 15 Bilder
Der VfB startete mit einem 3:0 ins Fußballjahr. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Stuttgart - Weniger quer, mehr in die Tiefe – bei der Premiere von VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo war die Handschrift des neuen Trainers schon erkennbar. Auch ohne permanente Ballstafetten beherrschte der Zweitligist den 1. FC Heidenheim über weiter Strecken der Partie.

Das 3:0 (1:0) war am Ende ein hoch verdienter Erfolg. 15 Minuten brauchte die neu formierte Mannschaft nach der Trennung von Tim Walter, um in Schwung zu kommen. Dann kam der Favorit ins Rollen – und der in der Hinrunde so stark aufspielende Club von der Ostalb überhaupt nicht mehr zur Entfaltung. Die 1:0-Halbzeitführung durch ein Abstaubertor von Kapitän Marc Oliver Kempf war die Konsequenz. Nach dem Wechsel wurden die Gäste aber mutiger und brachten die VfB-Fans unter den 52 000 Zuschauern zum Zittern. Nicolas Gonzalez machte mit dem 2:0 (76.) aber alles klar, Mario Gomez erledigte das 3:0 kurz nach seiner Einwechslung.

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Durch den Sieg rückt der VfB zumindest vorübergehend auf Aufstiegsplatz zwei vor, da der Hamburger SV erst am Donnerstag wieder eingreift. Der Rivale aus Heidenheim wurde durch den Sieg auf vier Punkte distanziert. Auch Sie können die VfB-Spieler mit Noten bewerten – hier entlang. Alle Noten für die Roten finden Sie in der Übersicht hier.