Eishockey-Regionalliga Stuttgart Rebels setzen sich ein großes Ziel

Mit ihm als Cheftrainer sollen die Rebels den Titel holen: Jakob Vostarek erklärt den Eishockey-Spielern seine taktischen Vorstellungen. Foto: Günter E. Bergmann
Mit ihm als Cheftrainer sollen die Rebels den Titel holen: Jakob Vostarek erklärt den Eishockey-Spielern seine taktischen Vorstellungen. Foto: Günter E. Bergmann

Der Stuttgarter Eishockey-Regionalligist hat sich nach einigen mageren Jahren runderneuert und will in dieser Saison hoch hinaus: die Meisterschaft ist das Ziel.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)
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Stuttgart - Einen Erfolg konnte Christopher Mauch feiern, bevor sich die Stuttgart Rebels zum ersten Bully in der Eishockey-Regionalliga aufgestellt hatten. Der 31-Jährige hat den Trainerlehrgang zur B-Lizenz bestanden. „Es waren Leute von der DEL bis zur Regionalliga dabei“, erzählt er, „es war spannend, sich auszutauschen und Eindrücke zu sammeln.“ So erfolgreich darf es für den Sportlichen Leiter des Viertligisten weitergehen, wenn sein Club an diesem Freitag (20 Uhr) den EV Ravensburg 1b zum Saisonauftakt in der Eiswelt Waldau empfängt. Mauch sieht sein Team sehr gut vorbereitet, in den Tests hatten sich die Rebels auch gegen Oberligisten gut präsentiert, zuletzt gab es zwei Siege gegen Bayernligist Devils Ulm/Neu-Ulm – und er hofft, dass die Stuttgarter den Trend mit in die Runde nehmen.

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Für diese Saison hat der Sportchef die Devise ausgegeben: Ganz oder gar nicht. „Das Ziel ist die Meisterschaft“, betont er, „wir sind entsprechend positioniert, deshalb wollen wir nicht behaupten, dass wir nur in die Play-offs wollen.“ Der Stuttgarter EC, unter dessen Dach die Rebels wohnen, hat die Struktur verändert. Ex-Chefcoach Mauch ist Sportlicher Leiter und daneben Co-Trainer neben Übungsleiter Jakob Vostarek, zudem haben die Rebels nun einen Physiotherapeuten und einen Teammanager sowie ein engagiertes Vorstandsteam. „Es sind mehr Leute, die Aufgaben übernommen haben und Verantwortung tragen“, betont Mauch, „ich denke, wir sind in die richtige Richtung gewachsen.“ Der Sportchef sieht – und das ist ebenso wichtig – auch den Kader adäquat aufgestellt für die anspruchsvolle Zielsetzung, vor allem in der Breite der Mannschaft. „Vor dem ersten Spiel weiß man in dieser Liga aber nie ganz genau, wo man steht“, bemerkt Mauch. Am Freitagabend gegen 22.30 Uhr dürften die Rebels das wissen.

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