Esslinger Schulsanierung Seewiesenschule darf sich feiern

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Die Umbauarbeiten an der ersten Esslinger Gemeinschaftsschule sind abgeschlossen. Das Fünf-Millionen-Euro-Projekt ist nur eine von zahlreichen Investitionen in die Schulen.

Zur Einweihung der neuen Räume an der Seracher Straße gab es Gesangseinlagen der  Schülerinnen und Schüler. Foto: Horst Rudel
Zur Einweihung der neuen Räume an der Seracher Straße gab es Gesangseinlagen der Schülerinnen und Schüler. Foto: Horst Rudel

Esslingen - Die Stadt Esslingen lässt sich die Ertüchtigung von Schulen in den kommenden Jahren viele Millionen Euro kosten. Allein die Sanierung der Gemeinschaftsschule Innenstadt – der früheren Katharinenschule – wird rund 30 Millionen Euro verschlingen. Hinzu kommen drei Schulneubauten: In der Pliensauvorstadt entsteht auf dem Gelände der früheren Adalbert-Stifter-Schule eine neue Realschule. Der PCB-verseuchte Altbau der Zollbergrealschule wird durch einen Neubau ersetzt. Und auch die Grundschule in Zell kann sich auf neue Räumlichkeiten freuen.

Die Planungen haben 2014 begonnen

Ist das alles noch Zukunftsmusik, so ist am Freitag ein Schulprojekt bereits abgeschlossen worden. Nach umfangreichen und mehrjährigen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten ist im Esslinger Stadtteil Wäldenbronn der Umbau der Seewiesenschule zur Ganztagsgrundschule und Gemeinschaftsschule nun abgeschlossen. Am Freitagnachmittag ist das Gebäude bei einer offiziellen Feier eingeweiht worden.

Bereits im Jahr 2014 haben sich alle Beteiligten in einem moderierten Planungsprozess zusammengetan und ein Nutzungsprofil erarbeitet, das den Anforderungen des pädagogischen Konzepts der ersten Esslinger Gemeinschaftsschule Rechnung trägt. Den Startschuss gab der Gemeinderat dann Ende 2017. In enger Abstimmung mit der Schulleitung wurde der fünf Millionen Euro teure Umbau begonnen. Entstanden sind seither Lerncluster, Klassenräume, Lernbereiche mit angegliederten Differenzierungsräumen und offenen Lernbereichen, jeweils mit Sichtbeziehungen untereinander.

3300 Quadratmeter mehr Nutzfläche

So können die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und dennoch ihrem jeweiligen Leistungsniveau entsprechend betreut werden. Insgesamt ist die Nutzfläche der Schule um 3300 Quadratmeter gewachsen. Durch den Einbau von zwei Aufzügen können alle Räume barrierefrei erreicht und die Anforderung der Inklusion erfüllt werden. Im Frühjahr 2020 werden dann auch noch die Außenanlagen der Schule saniert und an die aktuellen Nutzungsbedürfnisse angepasst.