Fan-Reaktionen zur Krise beim VfB Stuttgart Schuld liegt nicht nur bei Schneider

VfB-Trainer Thomas Schneider gilt seit der siebten Niederlage in Folge als angezählt.  Foto: dpa
VfB-Trainer Thomas Schneider gilt seit der siebten Niederlage in Folge als angezählt. Foto: dpa

Ist Thomas Schneider der richtige Trainer? Und wie viel Anteil hat die Führungsriege an der aktuellen Misere des VfB Stuttgart? Diese Fragen treiben viele Fans um, wie die zahlreichen Kommentare auf der Homepage der Stuttgarter Zeitung und in den sozialen Medien zeigen.

Politik: Violetta Hagen (vih)
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Stuttgart - Ist Thomas Schneider der richtige Trainer für den VfB Stuttgart? Und wie viel Anteil hat die Führungsriege an der aktuellen Misere des Vereins? Diese Fragen treiben viele VfB-Fans um, wie die zahlreichen Kommentare auf der Homepage der Stuttgarter Zeitung und in den sozialen Medien zeigen. Während die einen überzeugt sind, dass nur noch ein „kurzfristiger Feuermacher“ der Mannschaft die nötige Energie für den Abstiegskampf geben kann, plädieren auch viele dafür, an Trainer Thomas Schneider festzuhalten.

Tobias Schwarz kommentiert etwa auf der StZ-Facebook-Seite: „Lasst den Schneider machen, der braucht halt seine Zeit!“ Auch für Martin Knittel stellt sich die Trainer-Frage am Montag noch nicht: „Wenn man eine strategische Entscheidung trifft 'junger Trainer und junge Spieler', dann müssen diejenigen, die diese Entscheidung trafen, das auch konsequent durchziehen. Ich will das Schneider bleibt.“ Ähnlich reagiert der Facebook-Nutzer Pascal Kitschke, der ebenfalls für Schneider plädierte: „Gebt dem Kerle auch mal Zeit was zu reißen! An Kompetenz mangelt es dem sicherlich nicht, anderen Organen in der Mannschaft halt leider schon…“

Trainerwechsel versus Managerwechsel

Bei anderen Fans des VfB ist der Geduldsfaden schon längst gerissen. So kommentierte Marthias Strüvy auf der StZ-Facebook-Seite: „Zum Trainer gibt’s keine Fragen mehr. Der muss weg!!! Das einzige das uns jetzt noch hilft ist ein Feuerwehrmann bis zum Ende der Saison, der den Nichtabstieg sichert. Das Projekt Schneider ist beim VfB gescheitert!“ Avraam Maik Karpouzis kommentiert nach dem Spiel am Samstag auf der Facebook-Seite des VfB: „Wenn jemals in den letzten Jahren ein Trainerwechsel notwendig war, dann jetzt! Das ist in meinen Augen kein Trainer für die Bundesliga.“

Noch mehr Fan-Frust ergießt sich allerdings über VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. So kommentierte Peter Göhler am Dienstag auf stuttgarter-zeitung.de: „Ein Trainerwechsel löst das Problem nicht. Wir benötigen einen neuen „Manager“, der den mit Thomas Schneider begonnenen Umbruch weiterführt. Also nicht den Trainer, sondern so schnell wie möglich Bobic feuern.“ Auch auf Twitter gab es negative Kommentare zu Bobic:

Nach dem verlorenen Spiel gegen Hertha BSC hatten sich am Samstag bereits viele Fans auf der Facebook-Seite des VfB Luft gemacht. Dort bezeichneten manche Bobic als „Totengräber des VfB“ und warfen ihm eine verfehlte Transferpolitik vor. So kommentierte etwa Michael Reichensperger am Samstag: „Was mich nervt ist, dass der VfB spart und spart und spart… Man kann nicht in drei Wettbewerben tanzen, wenn der Kader dazu nicht reicht. Herr Bobic mag damals als Spieler für den VfB gut gewesen sein, aber seine Zeit als Sportmanager läuft ab.“ Nutzer Ulrich Blankenhorn beklagt Bobics „unsägliche Einkaufspolitik“ und kommentiert weiter: „Bobic nimmt dem Trainerteam und den Spielern die Luft zum Atmen, befreit euch von dem.“

Auf Nachfrage wollte sich von Seiten des VfB Stuttgart niemand zu dieser Diskussion äußern.

 

 




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