Filderstadt Der Bürgermeister ist bereits aus-gewählt

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Der Filderstädter Gemeinderat hat den Nachfolger von Susanne Schreiber schon bestimmt. Die Wahl von Falk-Udo Beck am Montag, 28. September, dürfte deshalb reine Formsache sein.

Der  Erste Bürgermeister von Filderstadt hat sein Büro im Technischen Rathaus in Plattenhardt. Foto:  
Der Erste Bürgermeister von Filderstadt hat sein Büro im Technischen Rathaus in Plattenhardt. Foto:  

Filderstadt - Die Wahl findet zwar erst am Montag, 28. September, im Gemeinderat statt. Es ist jedoch schon ziemlich klar, dass der neue Bürgermeister Falk-Udo Beck heißen wird. Der 44-Jährige aus Dettingen/Erms bekommt am Wahltag als Einziger die Möglichkeit, sich vorzustellen. Seine beiden Mitbewerber fanden in der Endrunde der Vorauswahl bei den Stadträten keinen Gefallen. Sie haben deshalb ihre Kandidatur zurückgezogen. Offenbar hatte sich einer von ihnen zu geschmeidig gezeigt, als er bei den Vorstellungen in den Fraktionen alternierend die jeweiligen Ziele der Stadträte pries. Der andere Mitbewerber hatte dagegen, wie zu hören ist, eher zu wenig Empathie für den Bürgermeisterposten gezeigt.

Es gibt noch 19 andere Kandidaten

Deshalb dürfte nun die Wahl auf Falk-Udo Beck, der verheiratet ist und drei Kinder hat, fallen. Es sind zwar noch weitere 19 Kandidaten im Rennen. Ihnen wurde jedoch mit Becks Nominierung signalisiert, dass sie keine Chance haben.

Der gelernte Bauingenieur kennt seine mutmaßliche Vorgängerin Susanne Schreiber übrigens bereits von der gemeinsamen Zeit bei der Nürtinger Stadtverwaltung, Während Schreiber dort Stadtplanungschefin war, fungierte Beck bisher in der Neckarstadt als Tiefbauamtsleiter. Er hat deshalb auch das Wirken von Schreiber in Filderstadt mitverfolgt und möchte gern die von ihr angepackten Projekte vollenden.

Flächennutzungsplan wichtiges Projekt

Dabei spielt natürlich auch der neue Flächennutzungsplan und dessen Umsetzung eine große Rolle. Beck will ganz im Sinne des Gemeinderats die Innen- vor der Außenentwicklung umsetzen. „Generell wird es spannend sein, wie sich die Corona-Pandemie auf Expansionswünsche von Firmen auswirkt“, sagt er. Heimischen Unternehmen will er die Chance der Erweiterung auf jeden Fall bieten.




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