Beim TSV Heimerdingen beginnt Teil zwei des Unternehmens Aufstieg. Beim Start in die Rückrunde der Landesliga ist an diesem Samstag (15 Uhr) die SpVgg Satteldorf zu Gast – TSV-Trainer Daniel Riffert sieht sein Team bestens vorbereitet. Jedoch ist er nicht rundum glücklich.
Herr Riffert, nun beginnt wieder der Ernst des Fußballer-Lebens. Welches Fazit ziehen Sie nach der Vorbereitung?
Die ist grundlegend positiv verlaufen. Gut, es gab Anfang des Monats das 1:4 gegen den SV Allmersbach, das war weniger erfreulich, aber im letzten Test haben wir gegen den Oberligisten TSG Backnang nur 0:1 verloren – und hatten einige Chancen für ein Tor. Da war die Arbeit gegen den Ball sehr gut.
Die Stimmung dürfte bestens sein, der TSV geht als Erster in die Rückrunde.
Klar, aber eine gute Stimmung bringt nichts, wenn du die Ergebnisse nicht einfährst. Ich gebe aber schon zu, dass es sich natürlich besser anfühlt, wenn du um die Meisterschaft mitkämpfst, als wenn du stets Druck hast, weil du gegen den Abstieg spielst.
Sind alle Spieler verletzungsfrei zum Pflichtspielstart 2024 gekommen?
Nein, leider nicht. Rudolf Buxmann hat wieder Knieprobleme und fehlt gegen Satteldorf – das ist sehr ärgerlich, weil er sehr gut drauf war. Bei ihm müssen wir von Tag zu Tag schauen, wann er wieder fit ist. Altin Veselaj hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen und wird einige Zeit ausfallen.
TSV will das Spiel an sich reißen
Die SpVgg Satteldorf ist Sechster, es dürfte kein Spaziergang werden, oder?
Kaum, die SpVgg ist spielstark, und ich habe mich gewundert, dass sie so lange unten drin stand. Aber wir werden ohnehin nicht nur auf den Gegner schauen, sondern wollen das Spiel mit unseren Fähigkeiten an uns reißen. Wir wollen mit drei Punkten starten, noch dazu vor unserem Publikum.
Über den Aufstieg reden wir noch nicht.
Unser Saisonziel lautet: Platz eins bis drei. Wir wollen natürlich so lange wie möglich da oben bleiben. Wenn wir so spielen wie in der Vorrunde, sollte uns das gelingen.