Haute-Couture-Schauen in Paris Bleu, blanc, rouge bei Donatella Versace

Donatella Versace schickte Karlie Kloss (Mitte) und Eva Herzigova (rechts) bei den Pariser Haute-Couture-Schauen in den Farben der Trikolore über den Laufsteg. Foto: Getty Images 21 Bilder
Donatella Versace schickte Karlie Kloss (Mitte) und Eva Herzigova (rechts) bei den Pariser Haute-Couture-Schauen in den Farben der Trikolore über den Laufsteg. Foto: Getty Images

Sehr weiblich und in den Farben der französischen Trikolore kommt Donatella Versaces Eröffnungsabend der Haute-Couture-Schauen in Paris daher. Stars brachten Glamour: Karlie Kloss und Eva Herzigova auf, Kate Hudson und Goldie Hawn neben dem Laufsteg.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Paris - Weibliche Kurven hat Donatella Versace am Sonntagabend zur Eröffnung der bei den Haute-Couture-Schauen in Szene gesetzt. In ihrer Kollektion war alles auf Figur geschnitten: Ob die in runden Nähten sich am Körper entlang schlängelnden Catsuits, die Hosenanzüge im Stil der 1970er-Jahre mit Schlag oder rasante Abendkleider. Es dominierten die Farben rot, weiß und blau - Topmodels wie Eva Herzigova oder Karlie Kloss bildeten eine modische Trikolore.

Siehe auch: Die schönsten Bilder der Berliner Fashion Week

Die US-Schauspielerinnen Kate Hudson (35) und Goldie Hawn (Hudsons Mutter, 69) saßen in Versace gekleidet in der ersten Reihe und wirkten mit ihren toupierten Blondfrisuren wie die perfekten Botschafterinnen für diesen Jet-Set-Look.

Siehe auch: Hudson und Herzigova spielen "Wem steht's besser?"

Schiaparelli fehlt der rote Faden

Bei der Schiaparelli-Schau am Montag war jeder Look als Hingucker angelegt. Das französische Modehaus, das seine Entwürfe für Frühjahr/Sommer 2015 zeigte, knüpfte an die legendäre „Stop, Look and Listen“-Kollektion der Markengründerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) an. Den Anfang machte ein weißer Smoking aus Cady-Seide, der mit blinkenden Nadeln und Metallplättchen bestickt war. Es folgten ein dunkelblaues Spitzenoberteil, in Sternchen geschnitten und den Körper wie eine Wolke umgebend, Kleider mit aufgedruckten Händen, schillernde Zickzackmuster, Kopfschmuck in Sternbildform und ein Goldkleid mit 3D-Effekt.

Trotz der Schönheit der Entwürfe suchte man vergeblich nach einem roten Faden. Designer Marco Zanini, der das Modehaus im vergangenen November verlassen hatte, fehlte spürbar. Ihn konnte auch die anrührende Inszenierung mit Mitgliedern eines südafrikanischen Chors nicht ersetzen. Die Künstler sangen aus Balkontüren heraus zu Ravels „Bolero“ - ein Resultat der Zusammenarbeit mit Werbefilm-Regisseur Jean-Paul Goude. Dafür war Carla Bruni gekommen, dezent in Schwarz und Dunkelblau gekleidet.




Unsere Empfehlung für Sie