Heftiger Unfall auf A8 bei Remchingen Crash fordert Stauchaos – Polizei moniert fehlende Rettungsgasse

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Am Donnerstagmorgen kommt es zu einem heftigen Unfall auf der A8 bei Remchingen. Hoher Schaden und ein langer Stau sind die Folge. Die Polizei moniert außerdem die fehlende Rettungsgasse.

Der Unfall ereignete sich auf der A8 bei Remchingen. Foto: SDMG/Gress 5 Bilder
Der Unfall ereignete sich auf der A8 bei Remchingen. Foto: SDMG/Gress

Remchingen - Ein heftiger Unfall mit mehreren Fahrzeugen hat am Donnerstagmorgen auf der A8 bei Remchingen im Enzkreis für lange Staus und hohen Sachschaden gesorgt. Die Polizei moniert in diesem Zusammenhang die nicht eingehaltene Rettungsgasse, wodurch sich die Aufräum- und Bergungsarbeiten erheblich verzögerten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Wie die Beamten melden, war ein 43-jähriger Renault-Fahrer gegen 5.30 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen der A8 von Stuttgart in Richtung Karlsruhe unterwegs. Etwa auf Höhe Remchingen krachte der 43-Jährige vermutlich wegen einer kurzfristigen Unachtsamkeit in den Sattelzug eines 68-Jährigen, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war.

Ein 61-jähriger Opel-Fahrer war hinter dem Renault unterwegs, erkannte die Situation rechtzeitig und bremste sein Fahrzeug noch rechtzeitig ab. Ein Mercedes-Fahrer im Alter von 52 Jahren hingegen reagierte zu spät und fuhr auf den Opel auf. Infolge der Wucht des Aufpralls wurde der Opel nach vorne geschoben und stieß hierbei gegen den Renault.

Verkehrsteilnehmer bilden keine Rettungsgasse

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 35.000 Euro. Die drei Autos wurden dabei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Wegen der Trümmerteile, die über alle drei Fahrspuren verteilt waren, konnte der Verkehr lediglich auf der Standspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Hierdurch kam es zu einem Stau von bis zu zehn Kilometern Länge.

Allerdings verzögerten sich die Aufräumarbeiten auch erheblich, weil sowohl Einsatzfahrzeuge der Polizei, als auch die Fahrzeuge der Abschlepp- und Reinigungsdienste nur schwer zur Unfallstelle gelangen konnten, weil die Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet hatten. Im stockenden Verkehr kam es zudem zu zwei kleineren Auffahrunfällen, bei denen aber ebenfalls niemand verletzt wurde.

Die Sperrung des linken Fahrstreifens konnte schließlich gegen 8 Uhr aufgehoben werden und die mittlere sowie die rechte Spur waren nach Beendigung der Reinigungsarbeiten gegen 8.30 Uhr wieder befahrbar.