IHK Stuttgart Versammlung endet mit Eklat

Von mil/heg 

Die für Mittwoch anberaumte Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer muss wiederholt werden. Nach dem sie sich mit Anträgen zur Tagesordnung nicht haben durchsetzen können, hatten Mitglieder der kammerkritischen Kaktus-Initiative die Sitzung verlassen.

Die IHK  hat eine turbulente Vollversammlung erlebt. Foto: dpa
Die IHK hat eine turbulente Vollversammlung erlebt. Foto: dpa

Stuttgart - Die für Mittwoch angesetzte Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) muss wiederholt werden. In der Sitzung hätte es unter anderem um den eventuellen Verkauf eines Gebäudes an die Bahn gehen sollen, die darunter einen Tunnel für Stuttgart 21 baut. Die Kammer spricht von einem „Eklat“, für den „Mitglieder der sogenannten Kakteen-Gruppe in der Sitzung der Vollversammlung“ gesorgt hätten. Demnach wollten die Kammerkritiker selbst eingebrachte Tagesordnungspunkte zeitlich bevorzugt behandelt sehen. Dafür fand sich keine Mehrheit. Auch eine darauf geforderte Sondersitzung wurde abgelehnt. Unter lautem Protest verließen die Kaktus-Vertreter die Sitzung, die dadurch nicht mehr beschlussfähig war. Die Initiative hatte nach eigenen Angaben gefordert, dass bereits mehrfach verschobene Anträge in der korrekten Reihenfolge zu behandeln seien. Ohne Diskussion habe dies Ansinnen abgelehnt werden sollen.

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