Während sich manch einer beim Vorstellen der Uhr auf Sommerzeit über eine „geklaute Stunde“ Schlaf ärgert, freuen sich andere über einen willkommenen Frühlingsboten.

Es ist wieder Sommerzeit – in Deutschland und den meisten Ländern Europas sind am frühen Sonntagmorgen die Uhren von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt worden. Damit gilt hierzulande wieder die mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Ziel der 1980 wieder eingeführten Zeitumstellung ist die bessere Ausnutzung der Tageshelligkeit. 

 

Zuständig für die Verbreitung der Zeit in Deutschland ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Ihre wissenschaftlichen Experten sorgen dafür, dass über einen Langwellensender mit dem Namen „DCF77“ in Mainflingen bei Frankfurt/Main Funkuhren, Bahnhofsuhren und viele Uhren der Industrie mit der gesetzlichen Zeit versorgt werden. 

Die Sommerzeit endet wieder, wenn am 27. Oktober die Uhren von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt werden.