Innenminister Thomas Strobl Raser sollen hart bestraft werden

Von red/dpa/lsw 

Innenminister Thomas Strobl setzt beim Kampf gegen Raser auf harte Bestrafungen. Erst in der Nacht zum Donnerstag sorgte ein schlimmer Unfall mit zwei Toten in Stuttgart für nationales Aufsehen.

Bei einem schweren Unfall in Suttgart kamen in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen ums Leben. Foto: SDMG
Bei einem schweren Unfall in Suttgart kamen in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen ums Leben. Foto: SDMG

Stuttgart - Innenminister Thomas Strobl (CDU) setzt beim Kampf gegen Raser im Straßenverkehr auf konsequente Bestrafung - auch um mögliche Nachahmer abzuschrecken. Härteste Bestrafung sei die richtige Antwort auf lebensgefährliche Raserei, sagte Strobl am Freitag mit Blick auf einen Unfall mit zwei Toten in Stuttgart. Die gesamte Szene sei sehr gefährlich und etwas, was er nicht akzeptiere. Es störe viele zurecht.

Thomas Strobl warnt vor schnellen Schlüssen

Bei dem Unfall in Stuttgart in der Nacht zum Donnerstag soll der mutmaßliche Verursacher einer vorläufigen Einschätzung eines Gutachters zufolge in einem Sportwagen mit 80 bis 100 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein. Der 20-jährige Fahrer des PS-starken Mietautos hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war mit dem Auto in einen Kleinwagen geprallt. Ein 25-jähriger Mann und seine 22 Jahre alte Beifahrerin starben.

Strobl sagte, er werde sich den Fall sicher genau anschauen und in seinem Haus aufarbeiten lassen. Der CDU-Politiker warnte aber vor vorschnellen Schlüssen, weil der Sachverhalt erst einmal genau geklärt werden müsse.