Interview mit Michael Steinbrecher Talk this Way!

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An diesem Freitag moderiert Michael Steinbrecher das SWR- „Nachtcafé“ zum 25. Mal. Im Interview erzählt er, was er noch ändern möchte und warum in dem Talk noch viel Potenzial steckt.

Ein behutsamer Erneuerer:  Michael Steinbrecher Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Ein behutsamer Erneuerer: Michael Steinbrecher Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Stuttgart - Nach mehr als 27 Jahren hat Wieland Backes im Dezember 2014 sein letztes „Nachtcafé“ moderiert. Seit Januar führt Michael Steinbrecher die Legende fort – Zeit für eine erste Bilanz.
Herr Steinbrecher, hat Ihr Vorgänger Wieland Backes Ihnen eine Rückmeldung auf Ihren Einstand gegeben?
Ich wusste schon vor der ersten Sendung, dass er sich freut, dass ich sein Nachfolger bin. Nach der ersten Sendung bekam ich von ihm eine positive Rückmeldung. Das war mir auch sehr wichtig.
Ihre Fans sagen, „toll, der macht das wie Backes!“, Ihre Kritiker sagen „blöd, der macht das wie Backes!“. Wie gehen Sie damit um?
Ich habe schon immer vermieden, mich an anderen Moderatoren zu orientieren. Alles andere würde ja auch aufgesetzt wirken. Ich empfinde den Vergleich mit Backes in erster Linie als Kompliment, dass die Menschen ihr „Nachtcafé“, so wie sie es mögen, wiedererkennen.
Sie kommen vom ZDF – also aus der ersten Reihe. Wie fühlen Sie sich inzwischen auf Ihrem Platz im Dritten?
Gerade nach der Sommerpause habe ich gemerkt, wie sehr ich mich freue, dass ich wieder hier sein kann, und dass ich die Arbeit mit der Redaktion vermisst habe. Und was heißt im Dritten? Das „Nachtcafé“ ist eine nationale Marke.